28.4.07

Der Sommer ist da! Gute Laune, Speiseeis, aber auch Tierleichen gegrillt im Park und verbrannte Haut. Füße, die den ganzen Winter nicht gepflegt wurden, werden in abschnürende Sandalen gequetscht, Männer laufen oben ohne durch die Innenstadt und Wolken voller Billig-Deo in künstlichem Kokos-Mango-Vanille-Duft machen Kopfschmerzen. Mit der Klimakatastrophe kommt gleichzeitig visuelle Umweltverschmutzung und Hemmungslosigkeit auf. Andere denken nur an den Zeiger der Waage und sind mal wieder auf gesellschaftlich angesehener Diät. Ersteren rate ich Fußpeeling und den anderen: lieber mal wieder ein gutes Buch lesen, als nur an die Struktur der Oberschenkel denken. Danke.

Als das Telefon nicht klingelte, wusste ich sofort, dass du es warst! (Dorothy Parker)

26.4.07

Danke Andi für die Einladung zur ART COLOGNE! Und Danke an meine Mutter und die Museen in Madrid, die mir nach dem Kunstunterricht in der Schule meinen Spaß an bildender Kunst wiedergegeben haben. So denke ich nicht: "Das würde ich mir aber nicht zu Hause aufhängen!", oder: "Das könnte ich auch!", sondern erfreue mich einfach an dem Anblick von brennenden Cowboystiefeln oder Kate Moss in groß! (Photos: Andi)

24.4.07

Sehr geehrte Amen und Herren, ist es nicht ein Ding, dass Zentis die Marzipankartoffeln von Weihnachten platt drückt und sie dann zu Ostern als Eier verkauft?

21.4.07

Es ist doch immer wieder interessant, wo Menschen sich so hinsetzen. Im Park, in der Bahn, beim Amt, im Theater. Besonders auffällig für mich ist es in der Uni. Es gibt, wie ich finde, ein ungeschriebenes Gesetz, jedem Menschen seinen persönlichen Quadratmeter zu lassen. Aber manche Menschen kennen dieses Gesetz nicht. Zum Beispiel 70 jährige Gasthörer, die sich in einem noch fast leeren Raum direkt neben dich setzen, um dir um 8 Uhr morgens ihre Lebensgeschichte zu erzählen. In großen Hörsälen setzen sich immer alle an den Rand, was dazu führt, das für Zuspätkommende meist 10 Leute aufstehen müssen, um sie in die Reihe zu lassen. Die häusliche eingerichteten Klapptische vom Vordersitz müssen dafür hochgeklappt werden, die Tasche vom Boden zur Seite geschoben, Block in der einen, Kaffee in der anderen Hand. Es gibt auch Studierende die immer in der ersten Reihe sitzen, die haben meist Seh-oder Hörprobleme. Allerdings stellen sie auch die meisten Fragen, die keiner im Hörsaal versteht. Dann muss man Transfer-Leistung bringen und zusammenhangslose Antworten der Dozenten für sich einordnen. Aus diesen Gedanken wird man aber meist gerissen, denn es gibt immer jemand der gerade fragt: "Ist hier noch frei?" (Photo: artelisa)

15.4.07

Merci mon Piaf für Dior-Lippenstift und Brunch-Brötchen schmieren! Ich hatte ein sehr schönes Wochenende in Freiburg.

11.4.07

joder! (spanisch fluchend) ab auf die schienen: mein ganglion will nicht abhauen, deshalb muss das handgelenk nun richtig ruhig gestellt werden. so habe ich den kompletten unterarm bis zu den fingerspitzen in einer schiene. kann nicht schreiben, nicht rad fahren, nicht arbeiten, nicht kochen, nicht abwaschen, nicht haare schön machen, nicht schminken... und eben nur einhändig tippen. deswegen bitte keine ansprüche auf blogeinträge oder emails und das die nächsten vier wochen. und bitte auf hilfesuchende anrufe einstellen... ;O)

8.4.07

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein selbst bemaltes Osterei geschenkt bekommen habe... Danke Olli!

1.4.07

Ich bin süchtig nach Zeitschriften. Deshalb habe ich mich sehr über Nils Geschenk, ein Abo meiner Wahl, gefreut! Ich habe mich für die Glamour entschieden. Denn Glamour hat man nie genug im Leben!