24.5.07

Liebe Leute! Bevor ich mich für eine Woche nach Madrid verabschiede, hier noch eine Programmankündigung: nach zwei Jahren Schaupielkurs haben wir nun in ein paar Monaten ein Stück namens "Werkstatt Werkstatt" erarbeitet. In einer knappen Stunde gibt es kleine dadaistische Episoden zu sehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr kommt. Die (einzigen) Vorstellungen sind am Freitag den 15. und Samstag den 16.06.07 jeweils um 20 Uhr im Comedia Theater. Karten zu 10 Euro gibt es über die Comedia. Leider gibt es keine Ermäßigung. Wenn Ihr schon genau wisst, wann Ihr mit wie vielen Personen kommen mögt, könnt Ihr mir auch eine Email schreiben und ich setze Euch dann auf die Vorbestellungsliste. Bis bald!

22.5.07

Das ist der Mann, der alles kann: nicht nur mexikanisch kochen, sondern auch CSS sprechen und die Blogger-Layouts verstehen, wie man sieht! Danke Bruder!

Heute morgen schaute ich in den Spiegel und war entzückt darüber was ich sah! Romy, je t'adore!

21.5.07

Sie möchten mehr machen aus ihrem Unterhalt? Dann gehen sie doch einfach an die Spielgeräte im Internet! Jeder Klick ein Gewinn! Garantiert!

17.5.07

ACHTUNG!ACHTUNG! Betreten der Fotostelle erwünscht!

16.5.07

Meine Vorurteile gegenüber Gasthörenden an der Uni hat sich heute wieder einmal bestätigt, denn folgendes trug sich zu: ich saß an einem Tisch im Philosophikum, das ist jenes Gebäude, in dem die meisten meiner Seminare stattfinden, und las die letzten Seiten des 510 Seiten starken Romans "Die Blendung" von Elias Canetti, als mich eine geschätzte vierzig jährige Frau ansprach, ob mir gegenüber noch frei sei (das Thema hatten wir ja schon mal) "Ja, natürlich, bitte". Die Frau packte ihre Thermoskanne Tee aus und mampfte rohe Zucchini. Nach etwa fünf Minuten war mein Protagonist kurz davor sich und seine gesamte Bibliothek in Brand zu setzen, als die Frau vor mir fragte: "Entschuldigung, darf ich sie mal was fragen?..." und ohne meine Antwort abzuwarten: "Wie viel wiegen sie?" Ich schaute sie verdattert an, da sagte sie: "sie sehen so schlank aus" Innerlich freute ich mich über das Kompliment sagte dann aber einfach: "Ich bin X,XX m groß und wiege XX Kilogramm", "Doch?!" fragte sie ungläubig über meine Schwere. Sie habe nämlich letztes Jahr ihren Lebenspartner verloren (sage ich "Beileid"?) und habe wegen des Stress elf Kilo abgenommen (sage ich "Beileid"?) und man sehe in der Uni ja nur so dünne Frauen! Das hängt vielleicht ein wenig vom persönlichen Blickwinkel ab, erwiderte ich. Sie wolle ja zunehmen, esse viel Fett. Ich schlug ihr vor, mit einem Arzt ihres Vertrauens einen Ernährungsplan aufzustellen. "Danke für die Auskunft" sagte sie und ging. Es dauerte Minuten, bis ich wieder in die Spannung des Romans kam, denn ich ärgerte mich über das Ausschütten von Persönlichem an fremde Menschen, dieses Mitleid und Meinungen erhaschen.

13.5.07

Morgens, halb vier in Deutschland. Durch starken Alkoholkonsum verliert der Körper Elektrolyte, die er mit dem Appetit auf Salziges und Fettiges auszugleichen versucht. Fatal für den Menschen, der am Montag wieder schlank und fit sein soll. Und für Frauen, die nur alkoholisiert nicht mehr über ihre Figur schimpfen und reuelos essen. Leben heißt auch Widersprüche auszuhalten.

10.5.07

Man könnte sagen, die Deutschen unterscheiden sich im Allgemeinen in zwei Gruppen: GEZ-Zahler und Nicht-GEZ-Zahler.

9.5.07

Mein neuer Job: Augen zu und durch! Meine liebe Betti vermittelt mir immer die besten Jobs, nach dem WDR arbeite ich nun bei den Poller Wiesen, Kölns legendärer Open-Air-Party am Rhein mit elektronischen Klängen. Auftakt war am 1.Mai und der Tag der Arbeit gestaltete sich für mich zum anstrengendsten Arbeitstag den ich je hatte: 13 Stunden ohne Pause und Nahrung an der Pfandtheke. Denn da die Poller Wiesen ökologisch abbaubar sind, gibts für jede Flasche 50 Cent Pfand. Und ich habe viele Flaschen gesehen an dem Tag. (Foto: kamerandi)

3.5.07

Das Leben der modernen Frau zwischen Eyeliner und Fineliner. Und ein abgelaufenes Anti-Virus-Programm auf dem Computer verursacht mehr Herzklopfen als so mancher Flirt.

2.5.07

Juhuu! Ich habe den Balkon schön! Eine Schilfrohrmatte verdeckt nun die Sicht auf die Tankstelle und zwischen Rosmarin, Thymian und Minze fühle ich mich wie eine urbane Kräuterfee! Während Andi die Blumen in die Erde gedreht hat, habe ich mir die Haare aufgedreht. Außerdem hat er fotografiert und den Wagen gefahren sowie beladen-Vielen Dank!