28.12.08

Was für ein Jahr! Neuer Freund, neue Kamera, neuer Computer und jetzt auch noch das: ein roter Stern als Uhr zum Umhängen von Marc Jacobs! Geschenkt bekommen von Weihnachtsfrau Laarni, Danke Darling!

Hut: von Oma
Kleid: von Sue via blog i market

21.12.08

Vor ein paar Tagen erblickte ich echt türkischen Mokka in meinem Adventskalender mit der Überschrift "Kaffeesatz lesen". Das haben wir sogleich ausprobiert und ich finde, die Ergebnisse können sich sehen lassen! Die Prozedur des Aufkochens ist schon orakelhaft und es riecht und schmeckt richtig lecker. Zum metaphysischen Wegträumen wärmsten zu empfehlen. 

19.12.08

Eine königliche Konditorei hat in der Alten Wallgasse 5 in Köln ihre Pforten geöffnet. Genau, schräg gegenüber von Törtchen Törtchen gibt es jetzt "Royal Cupcakes". Lila trifft rosa oder auch: 4 € Schokoschlemmerträume treffen 2,60 € Edelmuffins. Klarer Vorteil für die Cupcakes: dort kann man gemütlicher sitzen, rauchen natürlich auch nicht- das wäre ja nicht Prinzessinen-like. Nach einer Zigarette vor der Tür haben wir uns Sissi und Melchior vorgenommen- ein Traum! Und wem das alles zu viel ist, geht ein Stockwerk höher in die Fitness Company oder investiert lieber in Klamotten, als in Kalorien beim Nachbarn American Apparel.

Mit Maias Nerd-Brille rumspielen.
Pulli: Peek und Cloppenburg
Rock: von Betti
Strumpfhose: H+M
Schuhe: Second Hand (Entlarvt)

16.12.08

Für die Zeitung treffe ich oft interessante Menschen an ungewöhnlichen Orten. Manchmal auch weniger spannende Dinge an gewöhnlichen Orten, aber dieses Jahr gilt mein Dank den Schülern der Werkgruppe der Förderschule Belvederestraße. Ich durfte einen selbst gemachten Adventskranz mit nach Hause nehmen!

 

15.12.08

Von Herzen sind wirklich die selbstgebastelten Geschenke! Danke Olli, für dieses Notizbuch mit dem Untertitel "Für die wichtigen Dinge."

14.12.08

Wenn irgendwo "Neu" drauf steht, kann ich nicht "Nein" sagen...

13.12.08

Da es für den Flohmarkt mittlerweile wirklich zu kalt ist, haben sich Anna und Kathrynsky etwas tolles einfallen lassen: blog i market. Ein virtuelles Shoppingerlebnis von Bloggerinnen für jeden. Eine unkomplizierte Klamotten-Plattform. Ich verkaufe da jetzt auch. Und wenn Ihr Eure Schätze im schicken Rahmen präsentieren wollt, aber kein blog habt, könnt Ihr Euch trotzdem bei einem der Anbieter anmelden und Anna und Kathrynsky per Mail nach einer Einladung fragen. Viel Spaß beim shoppen!

11.12.08

Mein grauer Nagellack, ich hab Dich lieb! Obwohl Du mir nun schon das zweite Mal im Koffer ausgelaufen bist. Nach einer Idee von hier habe ich Dich dann hier endlich gefunden. Bereits dort hattest Du einen Riss im Deckel und duftetest extrem, aber das ignoriere ich erfolgreich, denn Du siehst einfach gut aus...

1.12.08

Woran man merkt, dass es sehr weihnachtet? Überall Mandarinenschale.

26.11.08

Ausstattung des Abends.

Während Olli und Les Mads bei Róisín Murphy waren, lauschten mein Liebster und ich Max Raabe in der Kölnarena. Kein so schöner Raum für derartige Musik, doch seine Stimme, Charme und Witz brachten eine wunderbare Feinheit in die große Halle.

15.11.08

Hallo Mac!

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Anna Maria Mühe und ich assistiere bei einem Spiel.

5.11.08

Weißes macbook bestellt am 22.10. Bestellstatus seit dem: "wird geprüft"- Grrr...

23.10.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Joachim "Blacky" Fuchsberger und ich bin kurz dabei bei einem Spiel.

Sie wollen, dass ich mir einen Panzer zulege, dass ich ihn selbst baue, dass er sich uniform eingliedert bei den Anderen. Wenn ich schon angestellt bin, fleißig, kreativ und gewissenhaft für wenig Geld, dann will ich meine eigene Meinung sagen. Sie dürfen mich reglementieren beim Schrifttyp und Zeilenabstand, aber zwingen sollen sie mich nicht, Abstand zu mir selbst zu nehmen, ich will sensibel bleiben.

15.10.08

Uni, uni... ich will mich ja nicht anstellen, aber beim Anstellen stelle ich mich immer ein wenig blöd an. Die giftigen Schlangen sind überall, bei der Seminarkartenausgabe, beim Kaffeestand, bei den Toiletten, beim Kopierer, halt nein, da ist einer frei- ach ja natürlich: "Vorübergehend außer Betrieb" wann geht das vorüber? Bald, denn das Philosophikum ist mit Asbest verseucht, nächstes Jahr wird wohl die gesamte philosophische Fakultät ausgelagert. Ein Lager für tausende Bakterien und sinnloses Geschwätz. Wir sitzen in dem kleinen Raum, der Prof kommt einfach nicht, die im Geschäftszimmer können sich das nicht erklären. Ich möchte die Zeit nutzen, das geforderte Buch lesen, das eine Exemplar aus der Hauptbibliothek ist entliehen und hat bereits zwei Vormerkungen, die Germanistische Bibliothek hat das Buch nicht und bei amazon kostet es 32 Euro. Egal, ich lerne Vokabeln auf dem Flur, das Licht geht aus, kein Schalter in Sicht, zentral, Sparmaßnahmen. Wie stolz kann Köln sein, dass keiner wegen der Uni kommt, alle nur wegen der Stadt selbst. Ein kleines Lächeln: am Hörsaalgebäude steht mein Name mit einem Herz. Trotzdem der Gedanke, was passiert mit den 500 Euro von 42.000 Studierenden? (Das sind 21 Mio. Euro).

13.10.08

Nichts Irdisches ist ewig, aber alles Irdische kann Sinnbild des Ewigen werden. (Gertrud von Le Fort) R.I.P.

10.10.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Marc Bator und ich bin auch kurz dabei.

19.9.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Livesendung mit Bürger Lars Dietrich und ich assistiere bei einem Spiel.

16.9.08

"Das Sprungbrett ihrer Lustigkeit ist die letzte Arbeitsminute." (Kafka: Briefe)

3.9.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Julia Stemberger und ein paar Minuten ich auch.

28.8.08

Reitet ohne mich weiter...

27.8.08

Vorschlag: Putzen als olympische Disziplin.

22.8.08

Oft wird von unserer Zeit gesagt, die sei schnelllebig. Umso mehr freue ich mich, Euch meinen zweijährigen Geburtstag als Bloggerin zu verkünden: vor zwei Jahren habe ich an dieser Stelle diesen roten Koffer gepostet. Damals stand ich dem ganzen noch recht skeptisch gegenüber, habe mich aber von dem Vorschlag meines Bruders inspirieren lassen und bin nun sehr froh, dass außerdem blogabsatz und Kleiderköln dazugekommen sind. Danke für´s Lesen und Prost!

9.8.08

Zum Vier-Gänge-Menü eingeladen zu werden, ohne jeglichen Anlass, nur der Freundschaft wegen- was für ein Schmaus!

3.8.08

Heimat ist da, wo der Kühlschrank voll ist.

2.8.08

Damals: meine Ma in Madrid, wollte mir was Gutes tun; Musik. Ins große Kaufhaus in der Innenstadt, oberste Etage, Multimedia. Nun die Fragen: mit Batterie oder ohne, welches Design? Alles auf spanisch. Dann war "Pro Basic" da. 7 m² Beschallung mit spanischen Radiosendern. Ein Traum zum morgendlichen Sonnengruß. Der kleine Radiorecorder durfte natürlich nicht zurückgelassen werden und zierte seither unserer Küche in Köln. Großes Radio bei Schnippeln und Spülen. Bis jetzt. Geht nicht mehr an. Nun ist die Küche leise. Traurig.

22.7.08

Was mache ich bloß immer falsch?

Gucken, was die jungen Kreativen der Kölner Hochschule für Medien so machen.

17.7.08

Es gibt ein neues blog! Nach dem Vorbild von The Sartorialist und dem Face Hunter gibt es mittlerweile in jeder Stadt ein streetstyle blog, wo man sehen kann, was wer wie trägt, außer in Köln! Dem versuche ich mich jetzt mit "Kleiderköln" zu widmen und meine drei großen Leidenschaften namens Internet, Mode und Fotografie in Einklang zu bringen. Zunächst starte ich mit ein paar alten Bekannten wie Olli. Also ihr Kölner, zieht Euch was an und lasst Euch fotografieren! Und da Konstruktion immer auch Destruktion bedeutet, kann es sein, dass der blogabsatz sich ein wenig abläuft, aber ich werfe natürlich keine alten Schuhe weg!

15.7.08

Pia war da! Neben Milka, Becks und Sex and the City Abenden hatten wir erneut ein Shooting mit Frank van Groen, der uns letztes Jahr für die Glamour fotografiert hat. Trotz Kälte war es ein großer Spaß!

3.7.08

Frage aus dem Glamour Blog: "Wie kann man dem Essproblem im Model-Biz einen Riegel vorschieben?" So.

28.6.08

Ich bin verliebt...

24.6.08

Endlich habe ich die Romanistik-Zwischenprüfung hinter mir, belohne mich mit Shoppen (Jägerhut für 4 Eu) und kümmere mich um die Gesundheit (Schüssler-Salze, das Cellulite-Mittel 2.0).

12.6.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Stefan Mross und ein paar Minuten auch ich.

9.6.08

Mädels, lasst uns abhauen! Überall anders in Europa kriegen wir wenigstens nur 15 % weniger Gehalt anstatt 22 % wie hier. Via: Radio Infos

8.6.08

Links neben ihr auf der Bank, die aus drei Schalensitzen besteht, liegt eine Zeitung, ausgelegt, als hätte jemand darauf gesessen. Sarkozy nennt seine Frau Carlita. Weiter oben die Frage: Wie motiviert man angehende Topmodels? Heidi Klum wird zitiert: "Geil, sexy, extremer- tu es! Wo ist die Nächste?" Die Augen gewöhnen sich nur schwer an den ständigen Übergang von grau zu stählernen Sonne. Ein Zug rauscht an ihrem Rücken vorbei. Es hat sich jemand neben die gesetzt. Ungewöhnlich für diesen kleinen Bahnsteig im abgelegenen Stadtteil. Jetzt schaut sie aber doch nach recht: Pferdeschwanz, Weste, Sandalen und ein Fahrrad. Bequem für einen Sonntag, aber nicht schön. Der Zug kommt, beim nächsten Stopp braucht sie dringend einen Kaffee.

6.6.08

4.6.08

Ahh, schön von Frankfurt mit Lufthansa geflogen: feste Sitzplätze und einen kleinen Snack. Unsere Plätze waren dann schließlich in Reihe 23! Laut den Verschwörungstheorien musste ja irgendwas passieren und prompt landete die Himbeermarmelade von meinem Luftbrötchen auf meinem weißen Oberteil. Die Flugbegleiterin gab mir dann den wertvollen Tipp mit dem Feuchttuch und schon war der Fleck weg (und unsere Reihe 23 stank nach billigem Männerparfum...) Dann endlich wieder Sonntags in Madrid. Wie erwartet, war es mal eben 10°C kühler als in Deutschland, aber der Regen hat uns weitgehend verschont. Durch Nadias Erinnerung sind wir in einem schönen Hostal auf der Fuencarral gelandet, gleich neben einem Schuhgeschäft. Dann musste aber erstmal der gute Kaffee und die süßen Teilchen her, um Nadias Geburtstag zu feiern. Auf dem Weg trafen wir auf die altbekannten LazyBeggers, die 278 Euro für ein Foto wollten. Wir fühlten uns ein wenig wie unter einer Glasglocke, die Stadt kennen wir so gut, wir brauchten nicht einmal einen Stadtplan, alles war so bekannt und doch so weit weg. Alle Erinnerungen kamen hoch an eine Zeit ohne Arbeits- oder Prüfungsstress, an die besten Schuhläden, leckerstes Gebäck, die spanische Sprache und die imposanten Bauten. Aber wir sahen auch, was wir vergessen hatten: Lautstärke, Verkehr, unfreundlichste Verkäuferinnen. Und dann der Schock: Der Sex and the city Film startet in Spanien erst Ende Juni! Den wollten wir glamourös am letzten Abend schauen. Weitere Fragen: wie kriegen wir den Champagner kalt? Einfach ein 1/4 Stündchen im Supermarkt bei den Fischen lagern... Shoppen ist soooo anstrengend! ;O) Zum Glück hatten wir immer eine gute Stärkung und Kaffeepäuschen. Kunst und Tanzen durfte natürlich auch nicht fehlen, an den Räumlichkeiten der Ausstellung sah man die neue Planzenwand und Morgens um sechs nach dem Mondo wurden wir bei San Gines von dem Kellner auf ein paar Churros con Chocolate eingeladen! Da Vorglühen ohne Musik doch recht öde ist, hat Nadia kurzerhand in einem Chinos Lautsprecher für 2,50 Euro ergattert- que guay! An unserem letzten Abend haben wir dann einfach etwas "Sex and the City- mäßiges" gemacht und waren in einem wunderschönen Jazz Café, mussten dort zwar eine halbe Stunde anstehen, aber es hat sich gelohnt und da die Madrilenen um uns herum ununterbrochen gequatscht haben, war es auch noch sehr unterhaltsam. An einem Sonntag wie diesem waren wir natürlich im Retiro Park und sind dort noch in eine schöne Ausstellung gestolpert. Fazit: Madrid ist noch immer unsere bezaubernde Diva, zu "bla bla bla" sagen die Spanier "pimpam pimpam pimpam" und unsere "Heidi-Heida-Morgen-ist-das-neue-Topmodel-da-Klum" macht in nicht deutschen Zeitschriften richtig was her! Den SatC-Film haben wir dann direkt Montag wieder in Köln in der Spätvorstellung gesehen, gelacht, fast geweint, in die Outfits verliebt und ein wenig das hollywoodtöse kritisiert: die Charaktere überzeichnet, die Dramaturgie manchmal sehr konstruiert. Morgens um halb 2 dann, die Ballerinas randvoll mit Regenwasser, nach dem Taxi gerufen.