30.4.08

Was für eine Kompilation: prima Antje tanzt zu super Paul! Seht Hier

20.4.08

So sieht der schwarz-weiße Umriss-Kopf meines blogs eigentlich aus. Und das Foto wurde jetzt in einem interessanten blog gepostet, was mich sehr freut! Genaueres hier und checkt auch die myspace Präsenz für auditiven Genuss. screenshot und Foto: artelisa

19.4.08

Die Computertastatur ist für zwei Hände konzipiert und den besten Blick auf einen Notebook-Bildschirm hat man frontal, allein. Auch wenn man sich über diesen Apparat bestens in das weltweite Menschennetz einflechten kann, ersetzt es doch nie das persönliche Gespräch. So war es eine große Freude, Gestern auf der select Party die bezaubernde Jessie, one of Les Mads, kennen zu lernen, über Kommentare zu lachen und über Mode zu philosophieren (geht gut bei dröhnendem Bass und Wodka im Blut!) Bis zum nächsten Klick oder Schluck!

17.4.08

Ich höre noch meine Mutter, die Frau mit dem chaotischsten, ausgefallensten, interessantesten und damit besten Musikgeschmack den ich kenne, von Udos Platte "Sister King Kong" schwärmen. Nun hat der Mann, der im Hotel wohnt, nach Jahren eine neue Platte aufgenommen. "Stark wie Zwei" hat mir mein Platten-Dealer Olli besorgt, sein Kommentar: "Ach, der geheime Zwillingsbruder von Karl Lagerfeld- ich glaub´ja, das ist ein und die selbe Person!" Ich möchte mich zu dem Kommentar hinreißen lassen, Udo Lindenberg ist der deutsche Lenny Kravitz, nur älter und alkoholischer, aber es ist diese klare, emotionale Gitarrenmusik. Schon die Titel überzeugen durch herrliche Ehrlichkeit und Selbstironie: "Woddy Woddy Wodka" / "Der Greis ist heiss". Für die Scheibe hat er sich starke Partner wie Jan Delay und Helge Schneider ins Boot geholt. Mein absoluter Favorit, wer hätte das gedacht, ist das Duett mit Silbermond, "Der Deal": "Wir haben einen Deal, ich lieb dich nur ein bisschen aber nie zu viel, oh oh richtige Liebe ist, sein wir mal ehrlich, oh oh richtige Liebe ist viel zu gefährlich. Nein das Große, das wir haben, das setzten wir nicht aufs Spiel, oh oh darum lieb ich dich nur ein bisschen aber nie zuviel!" Gleich gefolgt von dem "Interview mit Gott": "Gleich nach dem Werbeblock mach ich das Interview mit Gott [...] Einschaltquote hundert Prozent [...] ja wenn der Mensch nicht weiter weiß, macht er mir den Himmel heiß." Keine Panik, alles klar.

13.4.08

Hauptstadt-Verhältnisse in Köln: viel zu wenig Beachtung habe ich einem Flyer geschenkt, der verkündete: "reclaim the streets" und dazu aufforderte, an einem spontanen Straßenfest teilzunehmen. Gegen Konsumveranstaltungen, für mehr Kreativität: "Natürlich ist nicht die Straßenverkehrsordnung, natürlich sind die Bedürfnisse der Menschen!" Kurzzeitig habe ich überlegt, mich mit meiner Harmonika aufzumachen auf den Ring, zwischen Rudi und Friesenplatz- samstags DIE Flaniermeile von Bergheimer Jugendlichen. Doch nicht so Gestern: gerade kam es im Radio, während ich zu Hause saß (!) und Karl Marx gelesen habe, gab es, laut Polizei, eine Spontandemo, von vermutlich Linken. Das Begehren der Demonstranten sei allerdings nicht klar gewesen, einige hätten sich sogar Stühle und Tische mitgebracht- herrlich! Zur Hauptstadt schreibt Marx übrigens 1837 an seinen Vater: "Selbst die Reise nach Berlin, die mich sonst im höchsten Grade entzückt, zur Naturanschauung aufgeregt, zur Lebenslust entflammt hätte, ließ mich kalt, ja sie verstimmte mich auffallend, denn die Felsen, die ich sah, waren nicht schroffer, nicht kecker als die Empfindungen meiner Seele, die breiten Städte nicht lebendiger als mein Blut, die Wirtshaustafeln nicht überladener, unverdaulicher als die Phantasiepakete, die ich trug und endlich die Kunst nicht so schön, als Jenny." (In: Die Frühschriften, Kröner: 1971, S.2)

12.4.08

Kaffeesätze lesen war Gestern. Heute glitzert der Rand der Tasse vom cremigen Schaum. Alle beschweren sich über "White Caffé Mocha Caramel mit fettarmer Milch", aber in solchen Kaffeehäusern des 21. Jahrhunderts können auch Veganer oder Laktose- Allergiker ihre braune Brühe genießen. Überteuert, rauchfrei und unfair sind sie alle. Aber allen Cafés sei Dank, haben sie mir schon unzählige einsame Stunden verschönert: durch Zeitungen und Illustrierte mich teilhaben lassen am öffentlichen Raum, die berühmte "halbe Stunde Zeit" überbrückt und mich gewärmt. Lieber noch eine Filiale als Etablissements in denen sie Instant-Cappuccino mit Sahne verkaufen...

6.4.08

Und jetzt auch hier! screenshot und Foto: ollily

5.4.08

I love my new belt! (3€ Oxfam)

3.4.08

Auch wenn ich damit Alice Schwarzer und allen Frauenrechtlerinnen der "Sexismus-Klage" in den Rücken falle: gefreut habe ich mich schon darüber, dass ein Foto, das Olli von mit aufgenommen hat, um Ostern herum zu den Bildern der Startseite von VIEW, der Fotocommunity des Sterns, gehörte! Foto und screenshot: ollily

2.4.08

Kea stand auf dem Balkon und lehnte sich über die Brüstung. Da ging Cellulite ihr am Arsch vorbei. "Warum so betrübt?", fragte Kea Cellulite. "Ich hab das Gefühl, keiner mag mich!", antwortete Cellulite, "Dabei trainiere ich doch für Olympia, Disziplin: Schwimmen. Ich schlage große Wellen, doch ich finde keine Sponsoren, ständig werde ich glatt gebügelt und gekniffen. Mobbing nennt man sowas, ich sage dazu: Dellen- Diskriminierung. Die Frauen sind am schlimmsten: wenn ich auf den Startblock steige, sind alle Augen hämisch auf mich gerichtet. Die der Männer auch, aber aus einem anderen Grund, die wollen mich berühren und diesen Gefallen gewähre ich ihnen gerne." Kea bekam Mitleid und verstand. Sie lief zum Kühlschrank und öffnete das integrierte Gefrierfach. Sie nahm eine Packung Eis heraus: Schokolade mit Schoko- Brownie- Stückchen, ohne zu portionieren gleitete sie mit einem Esslöffel durch die kühle Creme und lutschte ihn genüsslich ab. Cellulite sprang vor Freude auf und ab- soweit das in Keas hautenger Jeans möglich war. Fotoquelle