27.5.08

Ich brauch neue Schuhe!- Ab nach Madrid...

26.5.08

"Music makes me lose control"- Endlich bin ich Teil der Apfel-Familie durch meinen neuen Schnuffel Ipod.

25.5.08

Für meine Kommilitonen und alle, die interessiert, in was für eine Geschichte wir uns da eingeschrieben haben, hier ein bisschen kompaktes Wissen. Danke an Nils für den Link.

22.5.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Hinnerk Schönemann und ein paar Minuten bin ich auch dabei.

21.5.08

Nachdem ich mir im Kindergarten den Pony mal selbst geschnitten habe, habe ich nie wieder einen getragen. 20 Jahre später stelle ich mich diesem Trauma. Klappt ganz gut.

18.5.08

Olli ist der erste Unbewegte Beweger und macht aus Fotos Videos. In seinem neuen Meisterwerkchen hat er mich die ersten vier Sekunden rauchen lassen. Meine erste Assoziation: ich rauche genüsslich, da ich zuvor ein Vollbad genommen habe, dann Olli baden geht, ich den Fön reinfallen lassen, alles rot. Wasser. Wo ich Olli doch so gern habe, wurden die Gedanken sicher angetrieben durch die almodóvarsche Musik und folgendes Video von Pete und Irina, das ich unmittelbar davor sah. Foto: ollily

16.5.08

"Please don´t talk to me, I fall in love so easily" Dieses schöne Zitat habe ich auf der myspace-Seite von Frau Spiegeleule entdeckt. Nach ein bisschen gegoogle dann folgende Band "My darling YOU!" gefunden. Foto: Nils Windisch

14.5.08

Hallo, mein Name ist Nina und ich bin anhängig. Lange Zeit habe ich versucht davon wegzukommen, sogar kurzzeitige Erfolge gefeiert, aber jetzt stehe ich einfach dazu: ich bin süchtig nach Schokolade. Aber dieser offene Umgang bringt Gefahren mit sich: manches Mal schon habe ich mit dem Gedanken gespielt, in das Zimmer meiner lieben Freundin und Mitbewohnerin zu laufen und ihren Schokoladenvorrat zu plündern. Denn die Glückliche gehört zu der Sorte Mensch, die KEINE SCHOKOLADE MÖGEN!! (Aber trotzdem immer welche geschenkt bekommt) Das ein oder andere Toffifee habe ich schon entwendet in der Hoffnung, dass es in der großen Packung nicht so auffällt. Wie oft habe ich schon das letzte Kleingeld zum Büdchen geschleppt- ungeschminkt und in Schlappen. Es ist gerade heiß, ich habe Lust auf Eis, aber ich wähle nicht ein erfrischendes Zitroneneis, nein nein, sonders das neue Magnum "Temptation" mit kalifornischen Schoko-Mandeln, überzogen mit belgischer Schokolade! Ein Traum! Manchmal versuche ich mich selbst zu betrügen und befriedige meine Sucht mit einem Kakao, Flüssiges hinterlässt nicht dieses zartbittere Gefühl der kalorienreichen Reue. Aber die Industrie hat mich auch einfach voll in der Hand: mittlerweile gibt es alles aus und mit Schokolade und die Kombinationsmöglichkeiten steigern sich ins Unendliche: die Sorten reichen von "Honig+Essig" bis hinzu Schokolade mit Kräutern der Provence! Hanni hat mir erzählt in Chile gibt es kaum Schokolade! "Das braune Gold", wie sie es nennt, wird dort in den Supermärkten hinter Vitrinen verschlossen! Da kann ich ja noch froh sein, dass man dieser Orts noch überall schokolieren darf und keine Warnhinweise auf den glitzernden Verpackungen die Wonne einschränken!

12.5.08

Für meine Spanisch-Zwischenprüfung am 21.06. sollte ich mir drei Kapitel aus einem Buch kopieren. Da dies bedeutet hätte, dass ich meine Kopierkarte hätte aufladen müssen und ich lieber Bücher als Kopien lese, habe ich kurzerhand beschlossen, das Standardwerk "Das Drama" von Manfred Pfister mit vier weiteren Kapiteln zu kaufen. In der Buchhandlung sah ich dann eine Postkarte mit Ansteckpin dran liegen auf dem "Philosoph" stand. Ich dachte sofort an Maia uns nahm und zwei mit. Bei ihrem nächsten Besuch präsentierte ich stolz meine Entdeckung und Maia las sich die Karte genauer durch: "schicke ein Foto von dir mit dem Pin an UTB und du bekommst eine Überraschung!"- Gelesen, getan! Ganz inkognito mit Sonnenbrille, denn man will ja nicht zu denen gehören, die wegen einer Überraschung gleich ihre ganze Identität im Internet preisgeben ;O) Ein paar Tage später klingelte der DHL-Mann und die Überraschung war wirklich groß: eine riesen Packung Weingummi und ein Notizbuch "Weißes Papier" in denen deine Gedanken gleich gebunden und professionell aussehen! Am Gewinnspiel um eine Reise nach Paris haben wir dann auch gleich teilgenommen- je suis courieuse...

11.5.08

"FC, FC! Zweite Liga? Nie mehr! Nie mehr!" Ja, da herrscht schon eine besondere Stimmung in der Stadt, wenn der Verein der Herzen mal wieder in die 1. Liga aufsteigt, ich freu mich ja auch, aber, lieber Männer, ihr könnt jetzt wieder aufhören zu hupen und zu grölen, bitte, pinkelt nicht überall hin und zieht Euch wieder die T-Shirts an! Aber, wenn die Frauen nächstes Mal wieder Weltmeisterin werden, dann bitte genauso ausflippen!

9.5.08

Nachdem ich für die Zeitung schon über Katzen-Schönheitswettbewerbe und Karnevalssitzungen berichtet habe, hier nun mein neustes Betätigungsfeld: Porno. Zwei Texte sind im aktuellen "Giddyheft", der kleinen Schwester vom "jungsheft", zu lesen. Garantiert schmuddelfrei und mit allerhand Augenzwinkern bietet die kleine Broschüre alles was Herz und Körper begehrt. Zu erwerben in diesen Shops oder im Internet bestellen. (Kommt auch seriös verpackt nach Haus)

8.5.08

Gratulazione! Antje präsentiert ende des Monats ihre Choreographie "Hybrid" in Italien auf der "Biennale for Young Artists"- Buon divertimento!

Manchmal gibt es nichts Schöneres, als in der Schmuckkiste zu stöbern und Schätze zu entdecken, die Erinnerungen heißen.

7.5.08

Wenn Euch eine Sprache gefällt, fahrt in das Land, besucht Sprachkurse, lest die Bücher im Original, aber: kommt bloß nicht auf die saudumme Idee, eine Sprache zu studieren: "Obwohl sich mit den durch Kontraktion entstandenen Langvokalen teilweise Minimalpaare bilden lassen, zu den oben angeführten Beispielen etwa durch mijo und la venida, besteht keine Notwendigkeit, eigene Langvokalphoneme anzusetzen. Da in jedem Fall die Aussprache mit Doppelvokal möglich ist, kann der Ausspracheunterschied phonologisch als Opposition zwischen Doppelvokal und einfachem Vokal beschrieben werden." (Berschin, Helmut: Die spanische Sprache, Seite 131) Vor allem nicht bei 24°C im Schatten! Und als wäre das alles nicht genug, wollen diverse Industriezweige mir einreden, der menschliche Körper bestehe nur aus Problemzonen! (Bauch, Beine, Po, Mundraum, Haare, Haut... alle "Problemzonen" werden ausgepackt bei den ersten Sonnenstrahlen.)

6.5.08

"Tatsächlich hat Charlotte Roche mit ihrem Roman nicht einfach nur ein Schamhaar in die Diät-Suppe der Schönheitsindustrie gestreut." (S. 174) Ausnahmsweise hält der Titel was er verspricht und versucht Antworten auf die Frage zu finden, warum Charlotte Roches Roman so erfolgreich ist. Ich bin eine von der halben Million, die dieses "phänomenologisch gelungene, literarisch schlechte" (Stern zitiert, S.170) pinke Buch im Regal stehen hat und habe es auch von vorn bis hinten gelesen (im Gegensatz zu Elke Heidenreich, laut Stern). Ich habe die Voyeurin in mir entdeckt und musste immer weiter lesen, was aber auch nicht schwer viel bei der großen Schrift und der Seitenanzahl. Ich dachte es kommt schlimm und es kam schlimmer. Richtig geekelt habe ich mich aber nur einmal, als die Protagonistin ihre Wunde wieder aufreißt, in dem sie sich auf die Bremse des Krankenbettes setzt. Aua. Meine erste Frage an die Autorin bezüglich ihrer Tochter hat der Stern beantwortet: "Ich hoffe, meine Tochter liest dieses Buch nie", [...] Die wird bestimmt irgendwann wahnsinnig sauer auf mich sein. Deswegen spare ich das ganze Geld von dem Buch für sie auf." (S. 170) Der Stern vergleicht Feuchtgebiete mit Büchern wie "Wir Alpha-Mädchen": "Ungerechtigkeit gegenüber Frauen ist kein individuelles Problem. Und auch keine Randerscheinung. Und genau hier trifft sich der offensive Sex-Positivismus einer Charlotte Roche mit den eher theoretisch-orientierten "Alpha-Frauen". [...] Fragt man Frauen um die 30, bezeichnet sich kaum eine als "neue" Feministin. Ihre Themen sind die gleichen wie früher und fest in der gesellschaftlichen Gegenwart verankert: Gleichberechtigung, Gehaltsunterschiede, Arbeitsfelder, Geschlechterrollen. Sexualität. Ein Unterschied: Viele der jüngeren Feministinnen sind, anders als beispielsweise Alice Schwarzer, nicht grundsätzlich gegen Pornografie." Dem setzt der Stern Valie Exports "Tapp-und Tastkino" als Beispiel früherer Zeiten entgegen. Die Antwort auf die Frage nach Roches Erfolg ist zum einen "sex sells", aber auch dass die Themen wieder in aller Munde sind und zwar laut, so darf auch ein kleines eingeschobenes Interview mit Lady Bitch "Ich bin nicht so eine Öko-Tussi wie Charlotte Roche" Ray nicht fehlen. Der Artikel schließt mit der Frage an die Männer: "Wann fangt ihr an, euch von euren Rollenklischees zu emanzipieren?" Nett gefragt, aber wann fangen wir an, wegen ein paar Haarstoppeln trotzdem mit dem Mann nach Hause zu gehen, der uns gefällt? Oder, um es mit Lady Bitch Rays Worten im Interview zu sagen: "Wenn Ihre Generation sich damals wirklich durchgesetzt hätte, wäre das Problem bis heute nicht so brisant. Das haben die 68er verkackt. Es gibt zu wenig selbstbewusste Frauen."

5.5.08

Gestern war ich zum ersten Mal auf dem Südstadtflohmarkt. Verkniffen habe ich mir ein Blumenkleid für 12 Euronen und eine Lederjacke für 10. Schon wieder nicht für meine Spanisch-Zwischenprüfung lernend, habe ich einfach der spanischen Konversation meiner Begleitenden gelauscht. Maia, die mir alle prüfungsrelevanten Bücher bereits aus Spanien mitgebracht hatte, bemerkte dann auch noch eines der Werke auf deutsch und schenkte es mir- gracias tía por todo el apoyo! Am ersten Stand sprang mir die Schüssel mit Sternen drin ins Auge, ich schaute in einen Himmel mit Goldrand, aber 4 € waren mir zuviel. Auf dem Rückweg wollte die Dame immer noch den gleichen Preis. Aber ich hatte mich verliebt und musste sie einfach mitnehmen. Ich brauche sie nicht und sie erfüllt bisher keinerlei Zweck- das ist wahre Schönheit!

4.5.08

Letztes Wochenende war ich bei lovely Pia in Freiburg. Die coole Schnute ist natürlich nur Pose, es waren zwei wunderschöne Tage und ich durfte auch somepeople mal wieder live erleben! Eines Moments saß ich vor Pias tollem Bücherregal, das optisch und inhaltlich ein Highlight ist: optisch, da ihr Vater es entworfen und gebaut hat und inhaltlich, da ich durch dicke bunte Bildbände blättern durfte. Dann stolperte ich über "Königinnen" und Pia meinte, das würde mir gefallen, ich solle es mitnehmen. Aber ich muss doch lernen und darf keine Freizeit-Lektüre lesen, erwiderte ich. Gib es mir einfach irgendwann zurück, lachte Pia. Schon auf der Rückfahrt musste ich es probieren und jetzt hab ich es auf und bin, wie Pia vermutete, ganz entzückt von Elke Naters erstem Roman, der schon vor zehn Jahren erschien, aber zeitlose Themen wie Freundschaft anspricht. In Rezensionen steht immer was von dem "besonderen Blick auf den Alltag", aber bei Königinnen ist dieses großartige Beschreiben von Kleinigkeiten wirklich gelungen, hier meine Lieblingszitate: "Ich komme mir vor wie ein Ei, das die Straße runterrollt, so sehr fürchte ich auf einmal, daß was kaputtgeht." (S. 63), "Wenn er mich küßt, hält er mein Gesicht mit seinen Händen fest, wie die richtigen Männer in den Filmen." (S. 70), "Ich gehe sowieso ungern in öffentliche Bäder. Ich setzte mich ja auch nicht mit fremden Menschen in eine Badewanne, und genau auf das läuft das hinaus, wenn man an einem heißen Sommertag in ein Freibad geht." (S. 149)