28.6.08

Ich bin verliebt...

24.6.08

Endlich habe ich die Romanistik-Zwischenprüfung hinter mir, belohne mich mit Shoppen (Jägerhut für 4 Eu) und kümmere mich um die Gesundheit (Schüssler-Salze, das Cellulite-Mittel 2.0).

12.6.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Stefan Mross und ein paar Minuten auch ich.

9.6.08

Mädels, lasst uns abhauen! Überall anders in Europa kriegen wir wenigstens nur 15 % weniger Gehalt anstatt 22 % wie hier. Via: Radio Infos

8.6.08

Links neben ihr auf der Bank, die aus drei Schalensitzen besteht, liegt eine Zeitung, ausgelegt, als hätte jemand darauf gesessen. Sarkozy nennt seine Frau Carlita. Weiter oben die Frage: Wie motiviert man angehende Topmodels? Heidi Klum wird zitiert: "Geil, sexy, extremer- tu es! Wo ist die Nächste?" Die Augen gewöhnen sich nur schwer an den ständigen Übergang von grau zu stählernen Sonne. Ein Zug rauscht an ihrem Rücken vorbei. Es hat sich jemand neben die gesetzt. Ungewöhnlich für diesen kleinen Bahnsteig im abgelegenen Stadtteil. Jetzt schaut sie aber doch nach recht: Pferdeschwanz, Weste, Sandalen und ein Fahrrad. Bequem für einen Sonntag, aber nicht schön. Der Zug kommt, beim nächsten Stopp braucht sie dringend einen Kaffee.

6.6.08

4.6.08

Ahh, schön von Frankfurt mit Lufthansa geflogen: feste Sitzplätze und einen kleinen Snack. Unsere Plätze waren dann schließlich in Reihe 23! Laut den Verschwörungstheorien musste ja irgendwas passieren und prompt landete die Himbeermarmelade von meinem Luftbrötchen auf meinem weißen Oberteil. Die Flugbegleiterin gab mir dann den wertvollen Tipp mit dem Feuchttuch und schon war der Fleck weg (und unsere Reihe 23 stank nach billigem Männerparfum...) Dann endlich wieder Sonntags in Madrid. Wie erwartet, war es mal eben 10°C kühler als in Deutschland, aber der Regen hat uns weitgehend verschont. Durch Nadias Erinnerung sind wir in einem schönen Hostal auf der Fuencarral gelandet, gleich neben einem Schuhgeschäft. Dann musste aber erstmal der gute Kaffee und die süßen Teilchen her, um Nadias Geburtstag zu feiern. Auf dem Weg trafen wir auf die altbekannten LazyBeggers, die 278 Euro für ein Foto wollten. Wir fühlten uns ein wenig wie unter einer Glasglocke, die Stadt kennen wir so gut, wir brauchten nicht einmal einen Stadtplan, alles war so bekannt und doch so weit weg. Alle Erinnerungen kamen hoch an eine Zeit ohne Arbeits- oder Prüfungsstress, an die besten Schuhläden, leckerstes Gebäck, die spanische Sprache und die imposanten Bauten. Aber wir sahen auch, was wir vergessen hatten: Lautstärke, Verkehr, unfreundlichste Verkäuferinnen. Und dann der Schock: Der Sex and the city Film startet in Spanien erst Ende Juni! Den wollten wir glamourös am letzten Abend schauen. Weitere Fragen: wie kriegen wir den Champagner kalt? Einfach ein 1/4 Stündchen im Supermarkt bei den Fischen lagern... Shoppen ist soooo anstrengend! ;O) Zum Glück hatten wir immer eine gute Stärkung und Kaffeepäuschen. Kunst und Tanzen durfte natürlich auch nicht fehlen, an den Räumlichkeiten der Ausstellung sah man die neue Planzenwand und Morgens um sechs nach dem Mondo wurden wir bei San Gines von dem Kellner auf ein paar Churros con Chocolate eingeladen! Da Vorglühen ohne Musik doch recht öde ist, hat Nadia kurzerhand in einem Chinos Lautsprecher für 2,50 Euro ergattert- que guay! An unserem letzten Abend haben wir dann einfach etwas "Sex and the City- mäßiges" gemacht und waren in einem wunderschönen Jazz Café, mussten dort zwar eine halbe Stunde anstehen, aber es hat sich gelohnt und da die Madrilenen um uns herum ununterbrochen gequatscht haben, war es auch noch sehr unterhaltsam. An einem Sonntag wie diesem waren wir natürlich im Retiro Park und sind dort noch in eine schöne Ausstellung gestolpert. Fazit: Madrid ist noch immer unsere bezaubernde Diva, zu "bla bla bla" sagen die Spanier "pimpam pimpam pimpam" und unsere "Heidi-Heida-Morgen-ist-das-neue-Topmodel-da-Klum" macht in nicht deutschen Zeitschriften richtig was her! Den SatC-Film haben wir dann direkt Montag wieder in Köln in der Spätvorstellung gesehen, gelacht, fast geweint, in die Outfits verliebt und ein wenig das hollywoodtöse kritisiert: die Charaktere überzeichnet, die Dramaturgie manchmal sehr konstruiert. Morgens um halb 2 dann, die Ballerinas randvoll mit Regenwasser, nach dem Taxi gerufen.