23.10.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Joachim "Blacky" Fuchsberger und ich bin kurz dabei bei einem Spiel.

Sie wollen, dass ich mir einen Panzer zulege, dass ich ihn selbst baue, dass er sich uniform eingliedert bei den Anderen. Wenn ich schon angestellt bin, fleißig, kreativ und gewissenhaft für wenig Geld, dann will ich meine eigene Meinung sagen. Sie dürfen mich reglementieren beim Schrifttyp und Zeilenabstand, aber zwingen sollen sie mich nicht, Abstand zu mir selbst zu nehmen, ich will sensibel bleiben.

15.10.08

Uni, uni... ich will mich ja nicht anstellen, aber beim Anstellen stelle ich mich immer ein wenig blöd an. Die giftigen Schlangen sind überall, bei der Seminarkartenausgabe, beim Kaffeestand, bei den Toiletten, beim Kopierer, halt nein, da ist einer frei- ach ja natürlich: "Vorübergehend außer Betrieb" wann geht das vorüber? Bald, denn das Philosophikum ist mit Asbest verseucht, nächstes Jahr wird wohl die gesamte philosophische Fakultät ausgelagert. Ein Lager für tausende Bakterien und sinnloses Geschwätz. Wir sitzen in dem kleinen Raum, der Prof kommt einfach nicht, die im Geschäftszimmer können sich das nicht erklären. Ich möchte die Zeit nutzen, das geforderte Buch lesen, das eine Exemplar aus der Hauptbibliothek ist entliehen und hat bereits zwei Vormerkungen, die Germanistische Bibliothek hat das Buch nicht und bei amazon kostet es 32 Euro. Egal, ich lerne Vokabeln auf dem Flur, das Licht geht aus, kein Schalter in Sicht, zentral, Sparmaßnahmen. Wie stolz kann Köln sein, dass keiner wegen der Uni kommt, alle nur wegen der Stadt selbst. Ein kleines Lächeln: am Hörsaalgebäude steht mein Name mit einem Herz. Trotzdem der Gedanke, was passiert mit den 500 Euro von 42.000 Studierenden? (Das sind 21 Mio. Euro).

13.10.08

Nichts Irdisches ist ewig, aber alles Irdische kann Sinnbild des Ewigen werden. (Gertrud von Le Fort) R.I.P.

10.10.08

Diesen Sonntag, 22.45 Uhr im WDR Fernsehen: Zimmer Frei! Mit Marc Bator und ich bin auch kurz dabei.