Und was machst Du jetzt?
"Und was machst Du jetzt?" "Und was machst Du jetzt?" "Und was machst Du jetzt?" Was spielen wir denn hier? "Sag mir was Du arbeitest und ich sag Dir wer Du bist?" Und wenn ich nichts arbeite? Dann bin ich nichts? Und wenn ich arbeite, aber kein Geld verdiene, dann bin ich nichts wert? Von Anerkennung kann man sich nichts zu essen kaufen. Tja, liebe Hausfrau, lieber Hausmann, sie können ja schuften wie sie wollen, sie brauchen jemanden, der´s bezahlt. Abhängigkeiten. Vollzeit, Urlaubstage, Burnout. Flexibel, frei, selbstständig, keine Urlaubstage, keine Auftragslage, Burnout. Aber was magst Du denn gerne? Ja, was mag ich denn gerne? Lesen, Grimassen schneiden und schreiben, mich anziehen, mich füttern, Kaffee trinken und Kuchen essen, Kuchen, Petit Fours mag ich. Also wärst Du gern ein Petit Four? Ja. Aber was arbeitet denn ein Petit Four? Hm. Es wird hergestellt, geknetet, es wird zurechtgemacht und dekoriert. Und dann steht es in einer Vitrine, leicht gekühlt, im Schatten. Vielleicht wird es gekauft, mit einer Gabel zerfetzt, gekaut, verdaut und die Toilette runtergespült. Na ja, hört sich so schlecht gar nicht an. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Foto: Shooting mit einer Miele Waschmaschine und mir, aufgenommen von artelisa 2006
4 Kommentare:
Von dir? Den Nagel auf den Kopf getroffen, super!
Ja, eine kleine Bestandsaufnahme von mir. Danke. Ein herzliches Moin nach Bremen!
Du weißt zwar nicht wieso, aber: Danke!
Liebes Wasserglasmaedchen, dann frag´ich einfach gar nicht weiter nach und sage: gern geschehen!
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