14.9.11

Veggieburger Contest Köln

Ich liebe vegetarisches Fastfood, daher freue ich mich, dass neben den Verdächtigen wie McDonalds (ja, es gibt wieder einen Veggieburger, aber der Gemüsemac war besser) und Burger King (ich mag den Country Burger mit Käse und die Pommes) auch nach und nach biologische Alternativen ihre Pforten öffnen und Veggieburger im Angebot haben. Hier also nun meine subjektive Einschätzung für Köln: Platz 3 für "beef brothers", das liegt einzig daran, dass der Bratling ein Ziegenkäsetaler ist und darauf muss man wirklich Lust haben. Ohne Frage frisch und lecker, aber schon ganz schön viel Käse. Pluspunkt: echte Coca Cola und super Lage auf der Aachener Straße 12, Öffnungszeiten: Di-So irgendwas zwischen 13 und 22 Uhr. Kostenpunkt: Veggieburger 4,50 €, große Pommes mit Ketchup 2,80 €, Cola 2 €.

Platz 2 für "Freddy Schilling", hier gibt es gleich zwei Veggieburger im Angebot: "Annas Alternative", bestehend aus einem Riesenchampignon, was für mich kein Bratling ersetzt und sich irgendwie komisch anhört und "Vicky Veggie", der ist lecker, aber ziemlich scharf, wahrscheinlich hätte ich die Jalapeños weglassen sollen. Pluspunkt: nette Atmosphäre auf der Kyffhäuserstraße 34, Öffnungszeiten Mo-Sa 12-22 Uhr. Minuspunkt: Stereotype beim Essen sind so gähn, wenn auf der Karte der "Frauenversteher" Burger billiger und kleiner, die "Männer Mahlzeit" größer und teurer angeboten wird. Etwas längere Wartezeit als bei den anderen. Kostenpunkt: Veggieburger 6,20 €, große Pommes mit Ketchup (aus eigener Herstellung) 3 €, Afri Cola weiß ich nicht mehr.
Platz 1 für "pick a pea", ich mag das, wie hier alles angerichtet ist, z.B. die Pommes im Blumentopf. Der Burger ist etwas kleiner als die anderen, aber schön kompakt und das Brötchen ist vollkornig aber weich, die Soße speziell, aber trifft meinen Geschmack. Pluspunkt: der Bratling wird in einer extra Pfanne zubereitet und es gibt auch vegetarische Würstchen und Nuggets. Gelegen neben dem Café Central, Lindenstraße 48, Öffnungszeiten: Mo-Sa 11.30-21 Uhr. Minuspunkt: die Cola! Es gibt nur die "NOW Black Cola", die echt ungenießbar ist. Kostenpunkt: Veggieburger 3,90 €, Pommes mit Ketchup 2 €, Cola oder Limo 1,90 € (alles zusammen im Menü für 5,90 €).
So, falls Ihr noch Tipps habt, immer her damit! Übrigens läuft das "Trash Chic" mit seinem riesigen und ausschließlich vegetarisch/ veganem Essen für mich außer Konkurrenz. Im "Hans im Glück" war ich noch nicht und gespannt bin ich auf den Burgerladen, der in der Merowingerstraße (Südstadt) aufmachen soll. Wie die beef brothers so schön sagen: "there´s no bizz like imbiss".

10 Kommentare:

Michael hat gesagt…

Netter Test :)
Ich kann deinem Ergebnis nur zustimmen und über die Cola im "pick a pea" habe ich mich auch geärgert. Da man dort aber nur Bio zertifizierte Produkte anbietet kann ich es auch nachvollziehen, dass man bei Cola keine Ausnahme machen möchte.

Nina hat gesagt…

Hallo Michael, das stimmt, kann ich auch nachvollziehen. Vielleicht schließen sich "Cola" und "bio" einfach aus ;O)

Anna hat gesagt…

Liebe Nina!

Schon lange wollte ich einmal einen Kommentar hinterlassen: ich mag Deinen Blog sehr! Und freue mich, dass Du nach erfolgreichem Uni-Abschluss (Glückwunsch!) wieder öfter postest.

Nun kommentiere ich also gleich zu einem Beitrag übers Essen :-) Auch ich mag vegetarisches Fastfood sehr! Mittlerweile gibt es ja ein richtig gutes Angebot.

In Köln kenne ich mich nicht aus, habe einen Tipp für Berlin und Los Angeles.

Das Yellow Sunshine in Kreuzberg ist sehr bekannt (Wiener Straße 19) und hat ein großes Angebot an Bio-Burgern, Nuggets, Muffins, veganen Drinks und Soßen...Mittlerweile gibt es so viele Imbisse, Bars und Restaurants in der Stadt, dass sich ein Blick auf diese Seite lohnt : http://www.berlin-vegan.de/

In Los Angeles, Santa Monica, gibt es das Real Food Daily- Organic Food. Das hat meine bisherigen Kenntnisse weit überstiegen! Alles lecker, manches gewöhnungsbedürftig, aber immer kreativ: http://realfood.com/

Wer also noch reisen möchte in diesem Jahr: Kalifornien ist für Veggies ein angenehmes Paradies.

Liebe Grüße aus Berlin!

Nina hat gesagt…

Liebe Anna, hach, das ist schön, wenn Lesende sich mal zu Wort melden, danke für die Blumen! Berlin-Besuche genieße ich immer umso mehr wegen des großen vegetarischen Angebotes und in so einen real food daily würd ich mal sehr gern, allerdings steht Kalifornien gerade gar nicht auf dem Programm, dann eher New York, da war´s kulinarisch allerdings bescheiden oder ich kannte mich nur nicht aus oder hatte zu wenig Geld ;O) Herzliche Grüße in die Hauptstadt!

UliK hat gesagt…

Für Berlin kann ich noch den "Burgermeister" beitragen, das ist ne Burgerbude im ehemaligen Pissoir (keine Angst, ist jetzt nicht so schlimm wie es sich anhört*g*) des historischen U-Bahnhofs "Schlesisches Tor" (Kreuzberg, Schlesische Straße), die haben auch einen Tofuburger im Angebot mit Mango/Curry Soße. Den hab ich als fleischfressende Pflanze zwar leider nicht probiert, wenn der aber nur halb so gut ist wie deren großartige Normaloburger, dann muss man den bestimmt auch mal gegessen haben...

http://www.burger-meister.de/

Nina hat gesagt…

Danke für den Tipp UliK! Ist ja spannend, dass ihr alle aus Berlin zu kommen scheint. Heute wird übrigens die Sendung mit Stefanie Stappenbeck ausgestrahlt (aber das schrieb ich ja schon ;O)

Sonja hat gesagt…

Na dann oute ich mich mal als Frankfurterin und vegetarische Fastfoodanhängerin. Für den nächsten Kölnbesuch weiß ich ja jetzt, wo ich mir den Bauch vollschlagen kann!

In Frankfurt ist das vegetarische Angebot leider wirklich überschaubar. Einen vollkommen vegetarischen Fast Food Laden gibt's gar nicht. Nur zwei Burger bei "Die Kuh, die lacht". Allerdings einmal mit Nussbratling und einmal mit Kichererbsenburger. Das finde ich meistens ziemlich trocken... Mir sind die reinen Soja- oder Seitanburger am liebsten.

Für Frankfurt heißt das also: selbstgemacht schmeckt am besten! :)

Nina hat gesagt…

Ein Hallo nach Frankfurt! Vegetarisch leben lässt es sich wohl wirklich am besten in Berlin :0/ Diese nussig-körnigen Bratlinge mag ich auch nicht so. Apropos Seitan: Kürzlich erreichte mich folgender Link, wo erklärt wird, wie man Seitan einfach selbst machen kann: http://www.gustoaroma.at/2010/11/selbstgemachter-seitan-mit-wurziger-paprika-bruhe/

UliK hat gesagt…

Ich komme ja gar nicht aus Berlin sondern aus der Nähe von Bonn, ich war nur gerade eine Woche in Berlin und hab da zu nächtlicher Stunde mehrmals gespeist, das lag quasi auf dem "Heimweg":-)

Ich sollte jetzt eigentlich mal die von Dir genannten Läden in Köln testen und gucken, ob die mit dem Berliner Burger konkurrieren können...

Bei Freddie Schilling war ich kürzlich mal "fast", da war's nur so voll und der Hunger so groß, dass ich dann weiter zur Filmdose geschlichen bin und was anderes gegessen habe.

Nina hat gesagt…

@UliK: ach so! ;O) Also Dir als "fleischfressende Pflanze" empfehle ich dann "beef brothers", alle schwärmen davon, aber Achtung: montags geschlossen