27.2.12

Guten Abend Hubertine!

Vor viereinhalb Jahren wurde ich als Praktikantin bei Zimmer Frei! von der Kostümbildnerin Hubertine Roderburg in die blaue Pailletten Uniform gesteckt und so ist es also auch ihr Verdienst, dass der Job und die Rolle der Assistentin geboren wurden, daher widme ich ihr diese Montagsmontur. Bedanken möchte ich mich bei ihr mit einem Lied, denn als ich ihr stolz von dem Kleppermantel erzählte, den meine Mutter mir überlassen hat, warnte sie mich, dass das gute Stück in gewissen Kreisen gewisse Auswirkungen hat, aber genaueres hört selbst und zwar hier. Rollkragenpulli: Benetton, Hose: H+M (vor Jahren), Schuhe gekauft bei follow me

23.2.12

Götz und Christine ziehen um!

Nach 16 Jahren ist es Zeit für einen Tapetenwechsel: Zimmer Frei zieht in eine neue Wohnung! (Sender und Sendeplatz bleiben natürlich gleich.) Am 11.03. ist es soweit, dann könnt Ihr zur Einweihungsparty kommen. Beim Umzug müsst Ihr Glücklichen nicht mithelfen, aber Ihr könnt ein bisschen Aufbruch-Atmosphäre schnuppern beim Umzug-Spiel auf der Webseite von Zimmer Frei.

Diesen Sonntag (26.02.) kommt der Koch Horst Lichter nochmal in die gewohnten vier Wände.

20.2.12

Guten Abend Jecken!

Derzeit arbeite ich in einer Produktionsfirma, wo so viel zu tun ist, dass wir den ganzen Rosenmontag im Büro verbracht haben. Zum Glück habe ich aber heitere Kollegen: einer hat sich eine Eiswaffel an die Stirn geklebt und "last unicorn" gesungen. Vor sechs Jahren, da hab ich noch richtig Karneval gefeiert und mir dieses Kartenspiel-Kleid genäht. Später habe ich es Oxfam gespendet. Alaaf!

18.2.12

Reste Feste

Kartoffeln kochen, drei Selleriestangen in Öl anbraten, 1 Zwiebel dazu, einige Tomaten, Salz, Pfeffer, Spaghettigewürz (irgendwas mit Knoblauch und Chili) und Balsamico Creme zum mild machen. Schafskäse und Petersilie drüber, fertig. Guten Appetit!

13.2.12

Guten Abend Helga!

Mit der Lindenstraße bin ich aufgewachsen und auch, wenn man, wie ich, viele Jahre pausiert hat, kommt man doch schnell wieder rein. Gerade bin ich voll dabei und bedaure Helga Beimer, die so viel Kummer hat mit ihrem Klausi. Na ja, dafür ist Nina wieder glücklich. Eine Statisten-Rolle bei der Lindenstraße als Krankenschwester (OP Gabi) war mein erster "Fernsehauftritt", es muss so 2004 oder 2005 gewesen sein. Und ich finde, die Lindenstraße ist ein Vorbild im Bereich Social Media für die deutsche Fernsehlandschaft. Oberteil: Oma, Rock und Schuhe: Zara, Stirnband: Roeckl.

letztes Foto: Screenshot WDR

12.2.12

fidelity

Ich wurde gefragt: "Von einem tollen Mann, wärest Du lieber die Frau oder die Geliebte?" Und ich antwortete: "Ein toller Mann hat keine Geliebte."

in loving memory

11.2.12

Danke

... für über 1000 Klicks hier !

8.2.12

Für den Rest des Lebens

Es muss so rund um mein Abitur gewesen sein, als ein Mann, den ich noch immer sehr schätze, mir "Liebesleben" von Zeruya Shalev schenkte. Ich könnte nicht mehr wiedergeben, worum es in dem Buch ging, aber ich erinnere mich an eine nachhaltig erfassende Beschreibung von Erotik und Hingabe. Drei Werke übersprungen, las ich nun ihren neuen Roman "Für den Rest des Lebens". Die 521 Seiten sind schnell gelesen, weil große Schrift, das mag ich. In letzter Zeit bekam ich meist Ich-Erzählungen unter die Lesebrille, in denen ich mich mit den Protagonistinnen identifizieren konnte. Hier ist es erfrischend einen auktorialen Erzähler vorzufinden, der einen einfängt und begleitet, auch wenn ich anfangs mit den einzelnen Personen ein wenig durcheinander gekommen bin, ich schiebe es auf mein schlechtes Namesgedächtnis. Im Mittelpunkt steht der Wunsch einer Frau einen Jungen zu adoptieren und ihre im Sterben liegende Mutter. Eigentlich ist es aber eine Geschichte über Familien, nämlich die, aus der man kommt und die, die man sich selbst schafft oder abschafft. Welche Kompromisse führen zur Selbstaufgabe und inwieweit ist das merkbar? Es geht um die körperliche Abneigung, wenn Gefühle nachlassen und die geheimen Träume von anderen Eltern, Partnern, Kindern und Leben. Wer sind diese Menschen, die uns umgeben und wie arrangieren wir uns? Es geht um Erwartungen und Enttäuschungen und am Ende immer um Vertrautheit, die alles irgendwie zusammenhält. Fazit: eine Sprache, die einen leicht und wohlig durch die streckenweise schwermütige Geschichte führt, thematisch eher weiblich. Im Rahmen der lit.cologne wird Maria Schrader am 22.03. aus dem Buch lesen. Ein paar Auszüge:

"Warten Sie hier zwei Minuten auf mich, ich komme gleich zurück, sagt er zu dem Fahrer, der vor einem Wohnblock anhält, so lang wie ein Eisenbahnzug, er irrt sich in den Eingängen, wo fängt die Nummerierung an, das ist immer die Frage, vor allem wem du in der Mitte stehst und nicht weißt, wie es weitergeht und ob du dich rückwärtsbewegst, wenn du eigentlich vorwärtsgehen solltest oder umgekehrt." (S. 146)
"Eine wütende Traurigkeit packte sie, wenn sie zu viert am Küchentisch saßen, vor dem Topf mit angebrannten Linsen, fadem Reis, er konnte nur wenige Gerichte kochen und fast immer war das Essen angebrannt, und trotzdem hoffte er jeden Abend auf ein bisschen Dankbarkeit und Bewunderung, und immer wieder enttäuschte er und wurde enttäuscht." (S. 178)
"Als könnte man Liebe messen, wie man Fieber misst, oder sie auf die Waage legen, als könnte sie eines Morgens zum Arzt gehen und sich Blut abnehmen lassen, das dann zur Untersuchung in ein Labor geschickt wird, und eine Woche später kommt das Resultat, soundso viel Liebe ist im Blut, soundso sind die Normalwerte, und dann könnten sie das Ergebnis den Kindern hinhalten, als Beweis für das Gericht?" (S. 442 f.)
Danke an den Berlin Verlag für das Rezensionsexemplar

6.2.12

Guten Abend Corinna!

Am Wochenende habe ich endlich Corinna von Modephonie mal wieder getroffen. Anlass war der Talk "Frontrow Revolution, Modejournalismus 2.0" im NRW Forum Düsseldorf. Die alte Diskussion, ob Blogs kritischer sind als Printmedien und wer was von wem lernen kann, hat mich noch nie sonderlich interessiert, aber es war interessant, Adriano Sack (Interview Magazine), Kathrin Bierling (Modepilot) und Alfons Kaiser (FAZ / siehe Zitat im Header) einmal live zu sehen und zu hören, in diesem Sinne Danke an die Organisatorinnen Isabelle Braun und Lena Grossmüller. Twinset: Oma, Rock: Zara, Schuhe: Camper, Strumpfhose: Calzedonia, Mütze: Zebratod.

2.2.12

Zimmer Frei!

Diesen Sonntag (05.02.) bei Zimmer Frei: Bernd Stelter! Wie immer 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.