19.11.12

Guten Tag Karibik!

Ich bin dann mal weg. Bis in zweieinhalb Wochen.

17.11.12

Die Macht der Gewohnheit

Da denke ich immer, ich sei ein toleranter, aufgeschlossener Mensch und dann sowas. In meiner Pilatesstunde am Wochenende, zu der ich seit Jahren gehe, war eine Vertretung dort. Nicht unser geliebter Trainer, der immer sagt: "Frauen, was seid ihr fit! Nur das Lächeln nicht vergessen", begrüßte uns in der Halle, sondern eine Frau, die erstmal zu den üblichen Zuspätkommenden sagte: "Ihr stört mich, seid leise. Ihr zwei da (Fingerzeig) hört auf zu quatschen!" Mal ehrlich, würde ich einen drill instructor suchen, hätte ich mich doch zum Wehrdienst gemeldet. Woche für Woche kreise ich ein bisschen die Beine zu schöner Musik, das gefällt mir. Aber nicht eine Frau, die durch die Reihen geht und sagt: "Wie heißt Du? Mach den Rücken gerade!" Plötzlich bin ich meine natürlichen Grenzen übergangen aus Furcht, sie könne auch mich ansprechen. Habe weitergemacht, auch wenn es schon schmerzte. Ich wurde schlechtlaunig und fragte mich warum. Ich musste mich einlassen auf etwas Neues, auf eine neue Situation, mit Übungen, die ich noch nicht kannte und daher auch nicht konnte. Ich war raus aus meiner sicheren Umgebung, wo ich jeden Bewegungsablauf kenne und kann. Ich habe es aber nicht als Herausforderung und willkommene Abwechslung gesehen, sondern es hat mich überfordert. Da dachte ich mir, so ähnlich müssen sich Menschen fühlen, die ihre Heimat verlassen müssen und nun hier leben. Nicht nur, dass sie die Abläufe nicht kennen, sie verstehen sie auch sprachlich nicht und dann dabei aufgeschlossen zu sein und zu bleiben bedarf Zeit, Geduld und Bildung auf beiden Seiten.

Foto: foreverfitpilates

12.11.12

Guten Abend Mademoiselle Chambon!

DSC_0243

Als ich die Freundin meines Bruder in einem Dufflecoat sah, wollte ich sofort auch einen haben, so ein schöner Klassiker. Die Modelle, die mir gefielen, lagen aber bei fast 300 Euro, das war mir doch zu viel für einen Übergangsmantel (wie ich ihn trage). Benetton hatte zu viel Gedöns dran und keine schönen Verschlüsse und vergleichbare Firmen hatten kein schönes navy blau. Spontan wurde ich dann bei Strauss fündig, der doch immer wieder für eine Überraschung und 80 Euro gut ist. Weniger Wollanteil, klar, aber für den echten Winter gibt es ja wieder meinen Daunenmantel. Jeans: Levi´s, Schuhe: Dolce & Gabbana

Mademoiselle Chambon ... wer macht schönere Filme über die Liebe als die Franzosen? Keiner! Gestern wieder bei Arte gesehen.




10.11.12

Videos der Lesung

Meine erste Lesung- war ich aufgeregt! In der Schule habe ich zwar mal einen Vorlese-Wettbewerb gewonnen, aber da habe ich ja auch die Worte von anderen vorgelesen. Nun, meine eigenen Texte, die mir wichtig sind, vorzutragen, hat mich einige Nerven gekostet- hätte ich gar nicht gedacht, als ich spontan und freudig für die Lesung beim Jourfitz zugesagt habe. Drei Texte habe ich gelesen, die Videos findet Ihr hier und hier.
Den mittleren empfand ich als Schwächsten und so geht er nicht online, es handelt sich um meine lieben "Seifenblasen". Für Euch zum Ansehen also ein Sextext aus dem Giddyheft und ein Text über den Zustand nach dem Tod, den ich zwei Tage vor der Lesung schrieb. Falls sich die Vorstellung am Anfang für Euch ein bisschen komisch anhört, das liegt daran, dass es sich bei dem Jourfitz im Grunde um eine Twitter-Lesung handelt: ins Leben gerufen von Jan-Uwe Fitz ( @Vergraemer )

6.11.12

Guten Tag James!

Gestern sah ich Skyfall, daher erst heute, wegen der Überlänge, die Montagsmontur. 2,5 Stunden war ich gut unterhalten, als "back to the roots" würde ich den Streifen bezeichnen, am Ende ziemlich traurig und Bösewicht Javier Bardem war einfach großartig.

Hose: Mango, das Gute ist, sie wurde als 7/8 Hose deklariert und passt mir mit meinen kurzen Beine von der Länge her perfekt.
Schuhe: Camper, Pulli: Strauss, Mütze: Zebratod


1.11.12

Lesung

Habe die Ehre meine erste Lesung ankündigen zu dürfen: kommenden Dienstag (06.11.) ab 19 Uhr im 4010 Telekom Shop auf der Ehrenstraße, Eintritt frei.

Im Rahmen des "Jour Fitz" werde ich neben den echten Schriftstellenden Alexandra Tobor und Uli Hannemann drei kurze Texte zum Besten geben. Einen versauten, einen romantischen und einen lustigen, also kommt vorbei, ich nehme Blumen und Schokolade an.


Foto: hgtv via buchschnitte