29.4.13

Guten Tag Pina


Fast vier Jahre ist Pina Bausch jetzt schon tot. Wer füllt ihre Lücke? Auf 3Sat, Kulturzeit, kam letzte Woche ein gutes Interview mit dem Tanzkritiker Norbert Servos, der die Frage "Wie geht es weiter mit dem Tanztheater?" beantwortet. Nachzuschauen hier.
Ich hatte das große Glück, Pina Bausch einmal live zu sehen in dem Stück "Café Müller".


Viele Kleidungsstücke habe ich von meiner Oma geerbt. So auch diesen Pulli. Aus einem Second-Hand-Laden hätte ich ihn wahrscheinlich nicht mitgenommen, aber so hängen Erinnerungen daran, unter anderem an viel Goldschmuck. Ich mag die Teilung des Pullis und dass der Kragen nochmal in sich gestreift ist. Früher war mehr Detail, jetzt sind Details teuer.


24.4.13

mons and fabs

Nati, der Kumpel meiner Herzensfreundin Maia, hat in Berlin Prenzlauer Berg, genauer in der Stargarder Str. 62, einen Vintageladen für Designermode eröffnet: MONS & FABS. Also wenn Ihr in der Nähe seid, schaut vorbei. Und damit Ihr Nati erkennt, so sieht er aus.


22.4.13

Guten Abend Cherkaoui

Letzte Woche kam ich in den Genuss das Tanzgastspiel "PUZ/ZLE" des Choreographen Sidi Larbi Cherkaoui in der Oper am Dom a.k.a. Musicaldome, auch genannt "Mülltüte", zu sehen. Manche Elemente waren mir zu akrobatisch, die Musik der libanesischen Sängerin Fadia El Hage hat mich wenig berührt, vielleicht, weil ich die Sprache nicht verstehe, es nicht meine Form von Melancholie ist. Obwohl mir das vorherige Stück "Babel" besser gefallen hat, ist es immer eine Freude ein Stück von diesem großartigen Choreographen mit seinen eindringlichen Bildern zu sehen. Cherkaoui choreographierte auch die Tänze in der Anna Karenina Verfilmung mit Kira Knightley.


Taschen und Schuhe sind das wichtigste, sie können Kleidungsstücke aufwerten, umgekehrt funktioniert das nicht. Meine geliebte Bananentasche hat meine Mutter bei einem Design-Wettbewerb von Dole gewonnen, bei dem sie eigentlich auf den Hauptgewinn, das Bananensofa, gehofft hat.







21.4.13

Die Gezeichneten

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Gestern war die Premiere der Oper "Die Gezeichneten" von Franz Schreker, wo ich als Statistin mitmache. Wir sind zwölf Frauen, die die Hauptfigur Carlotta doubeln. Besonders Spaß gemacht haben mir die choreographischen Proben mit Athol Farmer. Die musikalische Leitung liegt bei Markus Stenz, Regie führte Patrick Kinmonth, ehemaliger Art Director der britischen Vogue, er zeigt sich auch verantwortlich für Bühne und Kostüm. Aufgrund der Sanierung des Kölner Opernhauses findet die Oper im Palladium in Mülheim statt. Das besondere dabei ist, dass das Publikum sich gegenüber sitzt, dazwischen ist die Bühne und an der Seite ist fast das gesamte Orchester sichtbar.

Die Oper handelt natürlich von Liebe, aber einer unerwiderten. Der unattraktive Sonderling Alviano verliebt sich in die Malerin Carlotta, die aber nur an ihm als Objekt interessiert ist und sich dem Draufgänger Tamare hingibt. Da muss am Ende einer sterben. Und dann gibt es da noch eine Lustinsel als Sinnbild von Sehnsucht. Da der Platz im Palladium recht begrenzt ist, spielen sich viele Szenen im Kopf der Darsteller ab, was wiederum Kinmonth in starke Bilder umgewandelt hat.

Die Uraufführung der Oper war im Jahre 1918. Franz Schreker galt als einer bedeutendsten Opernkomponisten Deutschlands, bis er als Jude in der 30er Jahren Aufführungsverbot erhielt.

Es gibt noch fünf Aufführungen: 27.04., 02.05., 05.05., 12.05., 18.05.



Suchbild: Findet Ihr meine Brüste? ;) (Tipp: Minute 1:26)





15.4.13

Guten Tag Ramona


Am Wochenende habe ich einen Comedy-Workshop bei Ramona Schukraft gemacht. Die Frau hat wirklich eine großartige Ausstrahlung, ich habe sehr viel gelernt und bin immer wieder fasziniert, wie Coachs es schaffen, eine heterogene Gruppe unter einen Hut zu bekommen und allen gerecht zu werden. Ramona hat mich auf jeden Fall darin bestätigt, mich auf dem komischen Gebiet weiter auszuprobieren. Mal sehen, ob ich mich irgendwann mal mit einer Nummer auf die Bühne traue, bis dahin ist es auf jeden Fall noch viel Kleinarbeit.


Ich finde, es gibt ja einen einfachen Trick, nach "fashion" auszusehen: Trage einfach etwas, was gerade keiner trägt und Du wirst zum Trendsetter, oder so ähnlich. Hat bei mir schon manchmal geklappt, zum Beispiel mit langen Faltenröcken oder Karottenjeans. Gestern Abend auf dem Rummel habe ich meine rosarote Brille kurzzeitig gegen eine transparentblaue von Moschino eingetauscht - lasst die 90er auferstehen und den Frühling beginnen! 

11.4.13

Zimmer frei

Diesen Sonntag (14.04.) bei Zimmerfrei: Steffen Hallaschka. Wie immer 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.

8.4.13

Guten Abend Owlle

Täglich bekomme ich emails von PR-Firmen. Die meisten landen ungelesen im Papierkorb. Bei Musikempfehlungen werde ich aber hellhörig. Und auch wenn die gesamte Fashion crowd Owlle schon von der H+M Fashion Show kennt, stelle ich sie hier nochmal vor und feiere ihre roten Haare mit einem roten Kleid.




OWLLE / Ticky Ticky from Paradoxal Inc on Vimeo.

1.4.13

Guten Abend DJ Koze

"Ich weiß nicht, was passiert ist, weil die Zeit an mir vorbeizieht / ich glaub, sie ist auf Speed." (Fischmob)

Gestern war der Abend, an dem ich den weltbesten DJ Koze nicht live gesehen habe. Streberhaft standen wir schon um elf vorm Gewölbe. Mit hunderten von anderen Menschen in einer langen Schlange. Als wir um halb eins nach zwei Bier und abgefrorenen Gliedmaßen noch nicht drin waren und auch keine Aussicht darauf bestand vor zwei auf der Tanzfläche zu stehen, geschweige denn die Jacke an der Garderobe und genug Platz zum Tanzen zu haben, sind wir ausgewichen in die Nachtigall (vormals Simrock). Joa, Kellerschuppen wo man dreckig feiern kann, im wahrsten Sinne des Wortes. Und immer wieder die Erkenntnis: mit den richtigen Leuten ist es eh egal, wo man ist und wer an den turntables steht. Wobei, Koze, ein wenig traurig war ich schon, hast Du doch eben erst Dein neues Album Amygdala veröffentlicht. Endlich bist Du wieder da, wenn auch nur aus Boxen.

Blazer: Maison Martin Margiela for H+M, Schuhe: Dolce & Gabbana