15.12.14

Warme Gedanken

Und noch mehr Geschenke! Diese hier werden auf jeden Fall für Gesprächsstoff unter dem Weihnachtsbaum sorgen.

Jungsheft #18 u.a. mit Rollstuhlsex und Jugendschutz als Themen, sowie Giddyheft #15 u.a. mit meinem "Sextext" über Sex und Essen, jetzt hier bestellen oder in diesen Shops erwerben.

14.12.14

Einpacken und auspacken

Na, seid Ihr noch incomplete, was Eure Weihnachtsgeschenke angeht? Kein Problem: meine Freunde von ICMPLT helfen Euch aus, mit Neon-Romantik, Holz-Robotern und Messerblöcken aus Schaschlikspießen.

Kommendes Wochenende (20.+21.12.) beim Super Weihnachtsmarkt im Barthonia Showroom Ehrenfeld, in diesem 4711-Haus auf der Venloer.


18.11.14

Mehr Tanzen

16.11.14

Teamwork

Die Spiele im Fernsehen entwickeln sich von gemeinsam (arbeiten als Team, Aufgabenteilung) zu parallel (beide machen das Gleiche, jeder für sich).

Bei gigantischen Bauten und Pyroeffekten kommen alle Entscheider zusammen. Geht es aber um die Verkleidung eines kleinen Spielgerätes, interessiert das niemanden. Doch was bleibt hängen, was ist später groß im Bild? - Das Detail.

28.10.14

Zimmer frei

Laut einer Umfrage des Instituts Zimmerfrei ist Charly Hübner ein sehr beliebter Schauspieler.
Kommenden Sonntag (02.11.) 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.

24.10.14

Zimmer frei

So viel "Assistentin Nina" wie noch nie. Gibt´s kommenden Sonntag (26.10.) bei Zimmerfrei, wenn Florian Silbereisen zu Gast ist. Wie immer 22:15 Uhr im WDR Fernsehen. Und vergesst nicht, an der Uhr zu drehen.

16.10.14

Tatort: Zimmer frei

Der Notar und ich mussten feststellen: alle mögen Jan Josef Liefers. Warum? Seht Ihr am Sonntag (19.10.) um 22:15 Uhr bei Zimmer frei im WDR Fernsehen.

Sonnenbrille: etnia barcelona

10.10.14

Schön



Wenn Musik offensichtlich berühren will, spüre ich nichts. Oft sind es irgendwelche lapidaren Popsong, bei denen ich die Augen schließe und die Mundwinkel nach oben gehen. Über die bildundtonfabrik bin ich auf Johanna Borchert aufmerksam geworden. Sie schafft es, dass ich mich seit langem mal wieder für einen langsamen, leisen Song begeistern kann. Diese Stimme, die man nach dem Klavierintro nicht erwartet, packt mich sofort und trägt all die Minuten. Die Naturgewalten im Video finde ich eigentlich kitschig - die muss man erleben, die kann man nicht abbilden. Aber die bildundtonfabrik, die das Video gemacht hat, schafft es mal wieder, dass ich nicht skeptisch bin, sondern mich in die Bilder fallen lassen kann.

8.10.14

Flohmarkt

Diesen Samstag machen die liebe Britta und ich Nachtflohmarkt bei Jack in the Box, Vogelsanger Straße 231, Köln.

17-23:30 Uhr. Eintritt 3 € (Dafür gibt´s bei uns Weingummi und gute Laune.)

Es fällt mir ja sehr schwer, Klamotten Adieu zu sagen, aber ich hab´s getan, also schaut doch mal vorbei!

Musikalisches gibt´s von Robby Maria, Miriam Mozcko und The Highbrow.


Foto: bleubird


26.9.14

Zimmer frei: Lindenstraße

Der Notar und ich, wir haben Leute auf der Straße gefragt: Wie finden Sie eigentlich diesen Moritz A. Sachs, den viele nur als Klaus Beimer aus der Lindenstraße kennen?

Die Antworten gibt´s diesen Sonntag (28.09.) um 22:15 Uhr bei Zimmerfrei im WDR Fernsehen.

Sonnenbrille: etnia barcelona


25.9.14

Spieleentwicklung


Helga von herzteile hat mich gefragt, wie meine Arbeit als Spieleentwicklerin aussieht. Die Antworten gibt es hier.

Bild: screenshot herzteile.org

17.9.14

Zimmer frei wird 18!

Zimmer frei wird volljährig. 18 Jahre lang suchen Christine Westermann und Götz Alsmann schon eine Mitbewohnerin oder einen Mitbewohner für ihre WG. Seit 7 Jahren bin ich als Assistentin Nina dabei und lasse mir natürlich auch die Geburtstagssause nicht entgehen.

Die Party geht los am Sonntag (21.09.), wie gewohnt um 22:15 Uhr im WDR Fernsehen, aber wir haben eine halbe Stunde länger vom Sender geschenkt bekommen. Zu Gast sind gleich vier Prominente: Tim Mälzer, Claudia Roth, Thomas Hermanns und Anneke Kim Sarnau.

Bildrechte: WDR

15.9.14

Photography Playground

Die liebe Corinna von Modephonie hat mich letzte Woche mitgenommen zur Eröffnung vom Olympus Photography Playground in der Montagehalle von Jack in the Box.

Bis zum 05.10.14 stellen dort verschiedene internationale Künstler ihre Werke aus. Da wäre beispielsweise White Noise von Erik Olofsen, das wie ein schraffierter Spiegel aussieht, Infinity Island von Maser, der mit graphischen Ebenen spielt oder die Gruppe Squidsoup, die mit Submergence ein Lichtmeer schaffen.

All die Installationen kann man als Besucher mit der Olympus OM-D fotografieren, denn die gibt es gegen Vorlage des Personalausweises am Eingang geliehen. Die Kamera hat auch einige "Art"-Filter in petto, wie Ihr an den Fotos erkennen könnt. Das Ganze ist natürlich ein großer Werbe-Clou, aber was ich gut daran finde: Im Anschluss darf man die sd-Karte mit seinen Fotos mit nach Hause nehmen. Wer sich also für Fotografie und Installationen interessiert, der sollte mal in Ehrenfeld vorbeischauen, der Eintritt ist frei. Täglich 12-20 Uhr. (Geänderte Öffnungszeiten während der photokina: 16.9. 12-16 Uhr
, 17.9. 12-18 Uhr
, 18.9. 12-18 Uhr.)


28.8.14

Street Food Festival

Meine Freundin Nadia hat mich auf das 1. Street Food Festival in Köln aufmerksam gemacht.

Am Samstag, 06.09.14 von 12-20 Uhr im Odonien. Eintritt frei.

Und ich muss mir jetzt schon eine sinnvolle Reihenfolge des Essens überlegen, weil sich alles so lecker anhört!

Da wären beispielsweise vegane und vegetarische Snacks vom Lovefood Soundsystem, eritreische Küche von Hdmona und ausgefallenes veganes Sushi von Paste&Future. Ich freu mich schon!

Eine Woche später gibt´s übrigens beim Mediapark das Vegane Sommerfest. Endlich tut sich was in Köln auf diesem Gebiet!

24.8.14

INCMPLT

Incomplete nennen sich meine Freunde, aber ich sehe da keine Lücke. Sie decken alles ab, von Raumgestaltung über Webdesign hinzu Produkten mit haben-wollen-Faktor.

Es sind Designer, die ihr Handwerk als das verstehen, was es sein soll: Gestaltung von Lebensraum und Alltag mit Herz und Verstand. Und nicht als Business mit überteuerten Artikeln für eine so genannte Elite.

Sie buchen macht das Leben schöner.

(Fotos via incmplt)

Die Larve mit der Harfe

Eine Larve wollte Harfe spielen,
doch hat sie keine Hände.
Ihre Karriere als Musikerin
sah sie schon vor Beginn zu Ende.
Doch unsre schöne Larve
ist eine von den Gescheiten,
sie spannt jetzt ihre Fühler
und zupft damit die Saiten.


22.7.14

ungetragen #2 - Das bunte Kleid


Dieses Kleid habe ich noch nie ausgeführt. Ich weiß einfach nicht, ob ich es mag. Meine Großmutter hat es mir vererbt, im Etikett steht "Elisabeth Sport, made in italy". Und obwohl es mich freut, dass es in Europa hergestellt wurde, hat das Prädikat Italien bei mir immer einen Versace-Kopie-Stempel auf das Kleid gemacht.

Mein Freund meinte, es hätte etwas indisches, was mir auf jeden Fall besser gefällt. Und der Schlitz vorn ist keck, genauso wie der Stehkragen mit dem V-Ausschnitt.

Hm. Dieser Sommer ist heiß und vielleicht schafft es da das bunte Kleid mal vor die Türe, heraus aus dem Hinterhof.

20.7.14

#selfie


Im ZEIT Magazin Nr. 29 ging es um so genannte "selfies". Fotos, die man von sich selbst gemacht hat.

Im Artikel "Ich bin hier, also bin ich. Das Selfie macht aus dem Leben eine Ich-Kampagne" von Tillmann Prüfer schreibt er:

"Erst das Digitale führte zu einer größeren Unbeschwertheit in der Fotografie. Seitdem lässt sich der Blick auf sich selbst unendlich varrieren. Das Bild ist ja sofort sichtbar, und man kann es sofort löschen und ein neues machen, das dem Bild, das man von sich selbst hat, näher kommt."
 Da habe ich mich daran erinnert, dass ich auch schon analog "selfies" von mir gemacht habe (Fotos 1-3). Wie man sieht, bin ich Linkshänderin. Und ich habe mir extra Schwarz-Weiß-Filme gekauft, weil ich dachte, das schmeichelt. Mir war es vor etwa 15 Jahren wichtig, auszuprobieren, wie ich auf Fotos "gut" aussehe. Wie ich posen möchte, damit ein Bild, was anschließend mal ein anderer Mensch von mir macht, auch mir gefällt.

Immer wieder wurde ich aber enttäuscht. Ich gefiel mir nicht auf den Fotos, die andere von mir gemacht haben und zwar immer dann, wenn mir die Menschen hinter der Kamera auch nicht so gefielen.

2006 war ich mit zwei Freundinnen in New York. Mit im Gepäck: meine erste Digitalkamera Canon Ixus. Ich machte unzählige "selfies" von mir (letztes Foto). Ich war einfach so beeindruckt von der Stadt, wollte jeden Moment (mit mir zusammen) festhalten und nicht ständig meine Freundinnen fragen, ob sie mich fotografieren. Nach dem Urlaub haben wir dann Fotos ausgetauscht. Mit dem Ergebnis, dass mir meine Freundinnen - nett aber nachdrücklich - sagten, dass sie meine Masse an Selbstportraits schon ziemlich eingebildet finden.

Ich hörte auf, mich selbst zu fotografieren. Zum Glück hatte mittlerweile jeder in meiner Familie eine tolle Digitalkamera und ich durfte für allerlei Probeaufnahmen vor ihre Linse. Mit tollen Ergebnissen. Ein liebendes Auge macht die besten Bilder, würde ich mal behaupten.

Aber ich muss schon schmunzeln, wenn ich mir überlege, wie meine Freundinnen von 2006 jetzt mit ihren Smartphones "selfies" schießen. Am besten aus dem Urlaub.


18.6.14

ungetragen #1 - Das Kostüm

Klamotten, die man länger als ein Jahr nicht trägt, soll man aussortieren?

Dann wäre mein Schrank um die Hälfte kleiner! Ich habe echt viele Klamotten und kann mich einfach nicht davon trennen, denn die Erfahrung zeigt: irgendwann bekommen sie ihren Auftritt, auch, wenn es Jahre dauert.

Das Gute daran: ich gehe wenig shoppen. Und ich behandle meine Kleidung gut, so dass sie oft schon Jahre hält.

Mir ist aufgefallen, dass Outfit-posts oft den Alltag nicht widerspiegeln und ich z.B. Fotos mit Hut mache, wo ich ihn doch eigentlich nur alle paar Monate mal trage.

Daher drehe ich hier mal den Spieß um und werde Euch zeigen, was ich gerade nicht trage. Und wer weiß, vielleicht werden die Teile dadurch ja mal wieder öfter ausgeführt.

Den Anfang macht dieses Kostüm. Ich habe es vor Jahren in einem Second-Hand-Shop in Wilhelmshaven gekauft. Meine Mutter hat in solchen Läden einen guten Blick und hat es mir vor die Nase gehalten. Dazu gehört noch ein ärmelloses Oberteil aus dem gleichen Stoff, ebenfalls in Dunkelblau/Weiß. Kostenpunkt: weiß ich nicht mehr, vielleicht 30-40 Euro (komplett). Und es sitzt wie angegossen, ich musste nichts daran ändern lassen. Bequem ist es auch noch. Klassisch sieht es obendrein aus und ich kombiniere es gerne zum Shirt+Sneaker. Die Marke heißt Apart, keine Ahnung, nix besonderes, glaub ich, so Katalog-Ware. Aber oft kommen Kleider, die keine hat und einfach super sitzen, genau aus diesem Bereich.

So, mal sehen, was ich als nächstes nicht trage.

6.6.14

Birlikte

Am Montag, den 09.06.14 jährt sich zum zehnten Mal der Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße in Köln Mülheim.
Dazu gibt es ab 16 Uhr ein großes Konzert unter dem Motto "Birlikte - Zusammenstehen" gegen Rechts. Da kommen Künstler wie Udo Lindenberg, Carolin Kebekus oder Clueso, nur einige Gründe auf jeden Fall hinzugehen!

Hintergrundinfos von der website:


Am 9. Juni 2004 erschütterte ein Knall die Kölner Keupstraße. Hunderte glühend heißer Nägel schossen mit bis zu 770 km/h durch die belebte Geschäftsstraße und verletzten 22 Menschen zum Teil schwer. Dass niemand starb, grenzt an ein Wunder.

Die Anwohnerinnen und Anwohner vermuteten schon früh einen rassistischen Hintergrund – galt die Keupstraße doch als die zentrale Geschäftsstraße der türkischen Community. Doch die Ermittlungsbehörden gingen dem nicht nach: Nur einen Tag nach dem Attentat erklärte der damalige Innenminister Otto Schily, dass ein rechtsextremer Anschlag auszuschließen sei und die Täter im kriminellen Milieu zu vermuten wären. Auf der Keupstraße und in ihrer Umgebung wurde eine Rasterfahndung ausgeschrieben, die auf migrantische junge Männer ausgerichtet war.
Die Folgen für die Betroffenen waren dramatisch: Aus Opfern wurden Täter, die Verletzten und ihre Angehörigen stundenlang verhört, Türen eingetreten, Telefone abgehört. Die Geschäftsleute, die ohnehin unter den wirtschaftlichen Folgen des Attentats litten, bekamen in den folgenden Jahren verstärkt die Finanzprüfung ins Haus geschickt.
Sieben Jahre dauerte diese Tortur aus Verdächtigungen und Misstrauen, das schließlich auch die Keupstraße selbst erfasste. Die einseitigen Ermittlungen und entsprechenden Medienberichte ließen die Betroffenen nicht nur verstummen – ihre rassistischen Zuschreibungen setzten auch fort, was die Bombe begonnen hatte.

Erst im November 2011 wurde klar, dass der versuchte Massenmord auf das Konto des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ging. Die Selbstenttarnung des rechtsextremen Terrortrios war der deutlichste Beleg für die krasse Fehleinschätzung der Ermittlungsbehörden. Umso mehr gilt es nun, zehn Jahre nach dem Anschlag, den Betroffenen in der Keupstraße endlich Gehör zu schenken und das Schweigen zu brechen.

21.5.14

241 lucky seventeen

Am Freitag (23.05.) gehe ich zum ersten Mal zu Gold+Beton, in die Ebertplatzpassagen. Denn da eröffnet Tiziana, die ich in Berlin bei Nichts als Schönheit kennengelernt habe, ihre Ausstellung. Bin gespannt. Vielleicht Ihr auch und in der Nähe? Und eventuell im Anschluss mal wieder ins King Georg.

Und darum geht´s:

Was war zuerst da, der Titel oder das Bild? Ende der 1980er Jahre veröffentlichte Martin Kippenberger 241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler, denen er Aphorismen hinzugefügt hatte. Für die Ausstellung im GOLD + BETON wird Tiziana Jill Beck sich vier Tage lang aus diesem fremden Vorrat bedienen. Zeichnend dechiffriert sie die Titel, entlockt ihnen ihr visuelles Geheimnis und lässt sie zu einer stetig größer werdenden Bildersammlung anwachsen. Titel 112 aus der Sammlung ist lucky seventeen. Martin Kippenberger bezog sich hier vermutlich auf die neueste Studie, nach der ein durchschnittlicher Betrachter 17 Sekunden vor einem Kunstwerk verbringt. 17 mal 241 macht 4097 Sekunden: Eine Stunde, acht Minuten und 28 Millisekunden Zeit zum Betrachten.

18.5.14

Zimmer frei

Heute (18.05.) bei Zimmerfrei: Reinhold Beckmann.
Wie immer 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.

Foto: copyright WDR


16.5.14

Blümchensex

Yes, joarr: Jungsheft #17 und Giddyheft #14 sind draußen!

In meiner Kolumne im Giddyheft geht´s ums Pupsen.

Hier online bestellen (jetzt auch als Jahresabo) oder in diesen Läden erwerben.

7.5.14

Zimmer frei

Gar nicht so einfach Menschen zu finden, die sich positiv zu volkstümlichem Schlager äußern.
Aber mit dem Charme des Notars und durch meine akurate Art haben wir es doch geschafft, die Leute auf der Straße zu Stefanie Hertel zu befragen.

Das Ergebnis gibt´s diesen Sonntag (11.05.) um 22:15 Uhr bei Zimmerfrei im WDR Fernsehen.

Sonnenbrille: etnia barcelona

6.5.14

Ich programmiere mir die Welt

Fast alle, die ich kenne, sind täglich, ach, was schreib ich, stündlich im Netz!

Aber wer ist eigentlich dieses Internet? Wir alle unterhalten uns über Messenger-Apps und sprechen doch nicht die Sprache.

Programmierer sind die eigentlichen Helden unserer Zeit. Sie blicken durch. Und einen Einblick können Frauen jetzt in einem kostenlosen Workshop der rails girls bekommen.

Er findet statt am 23. und 24. Mai in Köln. Anmelden könnt Ihr Euch noch bis zum 09.05., alles weitere hier. Ihr braucht nur ein notebook und los geht´s!

Illustration: screenshot rails girls cologne 

28.4.14

Nichts als Schönheit - Release Party









































Ist das schön! Meine Herzensfreundin Maia und ihre Freundin Lou bringen die Zeitschrift NICHTSALSSCHOENHEIT raus.

Das muss gefeiert werden! Kommt alle vorbei am 08.05. ab 18:30 Uhr in der Galerie Christian Ehrentraut in Berlin. Es wird viel zu sehen und zu erleben geben.

Worum es genau geht, haben die beiden selbst so formuliert:


NICHTSALSSCHOENHEIT ist eine Zeitschrift für Texte, Bilder und Partituren. Fernab vom kommerziellen Mandat bietet NICHTSALSSCHOENHEIT ein anspruchsvolles Forum für künstlerischen Ausdruck und Austausch. Eine spielerische und experimentelle Mischung von Erzählungen, Essays, Gedichten, Fotografien, Zeichnungen und musikalischen Schriften ist entstanden, welche die Ansichten einer jungen Generation zwischen Europa und Lateinamerika wiedergibt.

Die erste Ausgabe von NICHTSALSSCHOENHEIT feiert ein Jubiläum: 511 Jahre Mona Lisa. Während ihre bezaubernde Nichtigkeit sich leitmotivisch durch die Zeitschrift zieht, stolzieren das Nichts und die Schönheit in verschiedenen Aufzügen über den roten Buchstabenteppich und verdrehen uns in kant‘scher Manier den Kopf: Begriffe ohne Gegenstand, leere Gegenstände von Begriffen, leere Anschauungen ohne Gegenstände, leere Gegenstände ohne Begriffe (wer begriffe) ziehen ihre nichtigen Kreise durchs Alphabet des Schönheitsideals. Und auf diese Weise, ganz unidealistisch, wird das Schöne von A bis Z seziert und auf seine Apotheose vorbereitet.

Mit Beiträgen von:
Taya Afanasyeva, Ali Altin und Jochen Goerlach, Christian Bauer, Dominik Becker, Michael Beron, Fritz Bornstück und Caroline Schmidt, Jorge Castellanos, Mitya Churikov, José Antonio Elguezabal, Esther Dorit Fritzsche, Rüdriger Grau, Janes Haid-Schmallenberg, Johanna Lou Hoyer, Gabriela Jolowicz, Sebastian Lis, Martin Miotk, Meter Paffay, Steven Paulinger, José Luis Sánchez Rull, Stanley Schmidt, Anja Seidel, Maximilian Thiel, Maia Traine, Nina Windisch, Melanie Würz.

NICHTSALSSCHOENHEIT wird von Johanna Lou Hoyer und Maia Traine herausgegeben. Johanna Lou Hoyer (1985) studierte Malerei an der Universität der Künste in Berlin, sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin und Mexiko Stadt; Maia Traine (1983) studierte Philosophie und Tanzwissenschaft in Köln und Berlin, als Autorin und Übersetzerin arbeitet und lebt sie in Berlin.


5.4.14

Zimmer frei

Diesen Sonntag (06.04.) bei Zimmer frei: The BossHoss! Wie immer 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.


30.3.14

Café Südstadt

In letzter Zeit tut sich einiges in Sachen Koffein in der Südstadt.

Nicht, dass das Angebot klein gewesen wäre, da ist beispielsweise  der Klassiker: das Café Römerpark, das südamerikanische Café Sur an der Lutherkirche, der Italiener Formula Unodie schöne zweistöckige Leuchte und super Kuchen zum Kaffee gibt´s bei Dehly&deSander.

Jetzt ist Wiener Charme dazugekommen im Kaffeehaus Einspänner und eine Kaffeerösterei: Ernst. Beide auf der einst so hässlichen Bonner Straße, wo ich drei Jahre (anscheinend zu früh!) gelebt habe. 

Da hat sich das Café Walter (Foto) An der Bottmühle gedacht, es muss ein neuer Anstrich her und umfassend renoviert.

26.3.14

Rüfüs - tonight



20.3.14

Zimmer frei

Diesen Sonntag (23.03.) bei Zimmerfrei: Fernsehkoch Nelson Müller. Wie immer 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.

Brille: Etnia Barcelona

10.3.14

Wasserwellen

Ja, ich trage eine Perücke. Also als Assistentin bei Zimmerfrei. Aber erst seit Neuestem. Die ersten sechs Jahre wurden meine eigenen Haare eingedreht, gelegt, gequetscht, und mit einer Dose Haarspray fixiert. Das ist einfach zu aufwendig. Bei Peggy Bundy war das übrigens auch so bevor sie ihre typische Perücke bekam, ihr wurden in der ersten Staffel von Eine schrecklich nette Familie die eigenen Haare toupiert. Und das schädigt schon das Haupthaar. Also hat die Maskenbildnerin Constanze Freriks mir eine Perücke angefertigt - in blond. Na ja, was soll ich sagen: Götz steht auf blond und ich bin mit der Veränderung einverstanden. Über Constanze hat der WDR ein Jobporträt gedreht in dem sie mich zurecht macht.

Das Video seht Ihr hier.

Foto: screenshot copyright WDR 

7.3.14

blau machen





























Blau machen statt blau sein - das war dieses Jahr mein Karnevalsmotto, also ab auf die Malediven!

Die Farbe Blau ist ja gerade in aller Munde. Nicht zuletzt natürlich mit Vermerk auf den Künstler Yves Klein. Erstmals hat das Yves Klein Archiv, in Vertretung seiner Erben, einer Marke genehmigt den patentierten Farbton zu verwenden, bzw. damit zu werben, denn eigentlich ist das Pigment ja sehr deckend: Die Brillenfirma etnia Barcelona hat die International Klein Blue Collection rausgebracht. Ziemlich passend zu meiner Reise habe ich ein Modell von einer PR-Firma geschenkt bekommen.

Die Malediven, also ich kann natürlich nur für eine kleine Insel von 700 m Länge sprechen, sind traumhaft schön. Das Bungalow 10 m vom Strand entfernt, dazwischen spenden Palmen Schatten und frische Kokosnüsse. Andererseits ist es schon absurd, wie künstlich alles angelegt ist. Gegen die Insekten wird Gift gesprüht und man wundert sich, wie türkis und wunderbar das Wasser ist, wo doch die meisten Abfälle der Inseln im Meer "entsorgt" werden. Dass es sich um einen islamischen Inselstaat handelt merkt man daran, dass statt der Bibel der Koran in der Schublade liegt, ein Aufkleber auf dem Tisch die Richtung gen Mekka anzeigt und mittags der Wind die Gebete der Hotelangestellten an den Strand trägt. Mit Einheimischen kommt man nicht in Kontakt, die Hotelangestellten leben auf Inseln, wo keine Touristen hinkommen. Religionsfreiheit ist ausgeschlossen.

Ich habe im Restaurant gesehen, wie ein Frau, die eine Burka trägt, isst. Am Strand lagen Touristinnen oben ohne obwohl es ausdrücklich verboten ist. Die ausschließlich männlichen Kellner tragen Wickelröcke, so genannte mundu. Während ich meine Schminke komplett Zuhause gelassen habe, sind die vielen Russinen immer perfekt gestylt.

Interessanterweise habe ich besonders genossen, eine Woche lang mal keine Autos zu sehen. Und endlich hatte ich wieder richtig Zeit zum Bücher lesen: "Bestattungen eines Hundes" von Thomas Pletzinger auf Empfehlung von @madamdatam und "Angezogen" von Barbara Vinken, das mir mein lieber Kollege Hakan zum Geburtstag geschenkt hat.

In Pletzingers Geschichte bin ich erst nicht so richtig durchgestiegen aber ab der Hälfte wollte ich nur noch wissen, wie es weitergeht - eine spannende Liebesgeschichte (und ich mag, wenn Autoren sich nicht zu fein sind, für Ergänzungen und eine weitere Ebene in Klammern).

Vinken ist trotz des wissenschaftlichen Anspruchs sehr gut zu lesen. Hier ein Zitat, das mir gefällt, in Bezug auf die scheinbare Gleichgültigkeit bei Kleidung:

"Die nicht gespielte, sondern fast aggressive Gleichgültigkeit gegen die äußere Erscheinung, die im Trend liegt, hat mit dieser Coolness nichts zu tun. Coolness ist ein Umgang mit Wirkung; diese Gleichgültigkeit verleugnet Wirkung um einer Essenz willen und führt zu einer eigentümlichen Stillosigkeit. Der Anspruch, um seiner unverstellten Authentizität willen genommen zu werden, wie man ist, hat etwas merkwürdig Narzisstisches. Ebenso trotzig wie unelegant besteht man darauf, in höherer Mission unterwegs zu sein. Man hat Wichtigeres zu tun, als sich mit nichtigen Frivolitäten zu beschäftigen und kann keine Zeit damit verschwenden, dem anderen zu gefallen - oder ihn zu schockieren. Sich in ein ansprechendes Verhältnis zum anderen zu setzen, ihn zu amüsieren, zu reizen, auf Distanz zu halten, raumgebend und raumschaffend zu sein - das ist der Sinn von Mode." (S. 106 f.)

25.2.14

Ein Haus bauen



Das dritte Jahr gab es nun auf der Möbelmesse imm cologne "Das Haus", wobei auf ca. 240 qm ein Wohnhaus simuliert wird. Dieses Jahr gestaltete es die dänische Designerin Louise Campbell. Im Hinterkopf hatte sie dabei die verschiedenen Dimensionen von "Alice im Wunderland" und als Mittelpunkt des Hauses fungiert das riesige Bett. ths Messesbau, für die auch mein Freund arbeitet, hat das Haus gebaut. Dabei waren 12 Leute ca. 2 Wochen lang im Einsatz. Der Abbau ging natürlich schneller, aber seht selbst, es wurde dieses Video darüber gedreht.

20.2.14

Zimmerfrei

Viele Leute posten mehrmals täglich Fotos bei Instagram. Götz Alsmann veröffentlich auf seiner website seit Jahren das eine Foto der Woche. Diese Woche bin ich dabei mit meinem lieben Kollegen Markus Paßlick.

Bis Sonntag (23.02.), Jungs! Zu Gast ist Peter Brings. 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.

17.2.14

"För mich noch en Kölsch, för de Jung noch eine Lömmelömm!"

"Für mich noch ein Kölsch, für den Jungen noch eine Limonade!" Dafür mag ich die kölsche Sprache, ich trink jetzt nur noch Lömmelömm, weil die ist auch noch sehr lecker.

Am Freitag hat mich meine liebe Hilli Knixibix mitgenommen ins Gebäude 9 zum Wellspring Festival. Das war richtig gut. Wyoming waren in sich versunken und wie von einem anderen Planeten. Am besten gefallen hat mir Cosmono, weil da konnte man gut zu tanzen und die haben super Pixel-Aufkleber am Merchandising-Stand. Alle vier Bands, die spielten, kamen aus Köln. Was mir auffiel: Es war keine Musikerin dabei. Ich mag gerne gemischte Bands. Und Texte von Frauen, die fühle ich mehr. Köln, wo sind Deine Musikerinnen?

Apropos Frauen: Morgen kommt das neue Missy Magazine raus und da ist ein richtig gutes Dossier über Sexarbeit drin. Das Wort allein ist schon komisch. Sex als Ware, was ist der Preis? Kritikerinnen und Befürworterinnen kommen gleichermaßen zu Wort - endlich. Allerdings nicht die Männer, die zu Prostituierten gehen, was ich ein bisschen schade finde.

Aber zurück zum Tanzen. Falls Ihr Lindy Hop tanzt, solltest Ihr unbedingt mal einen Workshop bei Nik machen. Der hat den Rhythmus! Genauso wie seine Schwester Jovanna, seht beide hier.

Stereotyp maskuliner wird es in der Ausstellung "Top Secret". Am 21.02. eröffnet im Institut für Spionage, Oberhausen, eine Ausstellung rund um James Bond mit Uhren, Pistolen und Autos.


10.2.14

Chrome Metal Tigers



Ich werd´ verrückt: Die Chrome Metal Tigers sind zurück!
Die amerikanische Kultband aus den 80ern hat sich wiedervereint und kommt im November für ein Konzert nach Deutschland! Na gut, die Jungs sind ruhiger geworden, sie werden nur Cover-Songs spielen und alle Einnahmen einem karitativen Zweck spenden, aber Charity ist das neue Rock ´n Roll.
Alle weiteren Infos findet Ihr hier.

9.2.14

Zimmer frei

Als Mariele Millowitsch 2007 das erste Mal bei Zimmer frei war, sah ich noch so aus.

Heute (09.02.), sieben Jahre später, bin ich so ähnlich in Blau, also als Assistentin dabei.

Wie immer, 22:15 Uhr im WDR Fernsehen.

Foto: copyright WDR 

2.2.14

Ladies night



Gleich haben zwei meiner liebsten Freundinnen Geburtstag und am Wochenende gehen wir das feiern. Ich stimme mich schon mal ein. Wann, wenn nicht am Montag morgen?